Stärkung der Beziehungen: Xi Jinping und Kim Jong Un einigen sich auf engere Kooperation
Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un haben während eines Treffens in Peking beschlossen, ihre bilateralen Beziehungen weiter zu vertiefen. Für Kim war dies der erste Staatsbesuch in China seit sechs Jahren, was die Bedeutung dieser neuen Ära der Zusammenarbeit unterstreicht.
Xi sicherte Nordkorea Unterstützung auf seinem Entwicklungsweg zu und betonte die Bereitschaft Chinas, den Austausch auf hoher Ebene sowie die strategische Kommunikation zu intensivieren. Die beiden Länder, so Xi, seien "gute Nachbarn und Freunde", die durch ein gemeinsames Schicksal verbunden seien und sich gegenseitig beistehen. Vor diesem Hintergrund solle die strategische Abstimmung in internationalen und regionalen Fragen vertieft werden, um gemeinsame Interessen zu wahren.
Kim Jong Un, der per Sonderzug in die chinesische Hauptstadt reiste, hob die feste Entschlossenheit Pjöngjangs hervor, die bilateralen Beziehungen zu vertiefen. Der Besuch fand in einem bedeutungsvollen Rahmen statt: Kim nahm an einer Militärparade zum 80. Jahrestag des Zweiten Weltkriegs teil, gemeinsam mit Xi und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Auch wenn sich Kim und Xi zuletzt 2019 persönlich trafen und der Kontakt seither spärlich war, deuten Experten den Besuch als Zeichen einer Normalisierung der Beziehungen. Gleichzeitig könnte Kim seine Verhandlungsposition gegenüber den USA stärken wollen, da US-Präsident Donald Trump zuletzt sein Interesse an einem erneuten Treffen bekundet hatte.
Nach der Parade tauschte sich Kim mit Putin aus, der die Entsendung nordkoreanischer Soldaten zur Unterstützung Russlands im Ukraine-Konflikt lobte.

