Sparen statt Schulden
Mit diesen Vorsätzen starten die Deutschen ins neue Jahr

19. Februar 2026, 10:00 Uhr · Quelle: LifePR
Sparen statt Schulden
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Gesundheit, Rücklagen, Wünsche – so wollen die Deutschen 2026 ihr Geld ausgeben.
Viele Deutsche wollen 2026 ihr Sparverhalten steigern und bewusst konsumieren, vor allem junge Erwachsene.

Bonn, 19.02.2026 (lifePR) -

  • Große Anschaffungen? Eher nicht.
  • Kredit? Lieber nicht.
  • Dafür: bewusster konsumieren und gezielter sparen, das wollen vor allem junge Menschen
Hohe Preise, unsichere Zeiten und trotzdem starten viele Deutsche mit einem klaren Plan ins neue Jahr. Die norisbank hat auch zum Jahreswechsel 2025/2026 erneut nachgefragt, welche finanziellen Vorsätze die Menschen haben. Die Antworten zeigen einen spannenden Trend: Wer kann, spart. Wer konsumiert, tut es bewusst. Und wer früher vielleicht über einen Kredit nachgedacht hätte, sagt heute immer öfter: „Ich habe genug Rücklagen.“ Besonders die junge Generation zeigt, wie finanzielle Vorsätze heute aussehen: strukturiert, digital und vorausschauend.

Vorsatz Nummer 1: Sparen, aber ohne Druck

Auch für 2026 steht der Vorsatz, zu sparen, ganz oben auf der Liste. Fast jeder vierte Deutsche (24,1 Prozent) möchte genauso viel sparen wie im Vorjahr. Weitere 22,9 Prozent planen sogar, mehr Geld zurückzulegen. Besonders deutlich zeigt sich dieser Vorsatz bei den jüngeren Befragten. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen wollen 40,9 Prozent ihre Sparleistung steigern, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 39,3 Prozent. Damit liegt die junge Generation beim Thema Sparwille klar vorn.

Wer zuerst an Entbehrung denkt, liegt oft falsch. Denn Geld zur Seite zu legen, heißt längst nicht mehr, sich alles verkneifen zu müssen. Für viele bedeutet es vielmehr, vorausschauend zu handeln und die eigenen Finanzen bewusst zu steuern. Viele wollen mit System planen, etwa über Daueraufträge oder feste Sparpläne. Zwar ist dieser Anteil im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2026: 28,4 Prozent, 2025: 35 Prozent), doch strukturiertes Sparen bleibt für viele ein wichtiger Baustein ihrer Finanzplanung.

Gleichzeitig geben mehr als die Hälfte der Befragten (51,2 Prozent) an, dass sie 2026 vor allem unnötige Ausgaben reduzieren wollen. Das ist fast genauso häufig wie im Vorjahr (54 Prozent) und zeigt, dass Sparen für viele im Alltag beginnt. Allerdings setzen dabei nicht alle ausschließlich auf Zurückhaltung. 8,3 Prozent planen, sich im neuen Jahr trotz Inflation und gestiegener Preise bewusst mehr zu gönnen.

Vorsatz Nummer 2: Mehr für die eigene Gesundheit tun

Gesund leben und besser vorsorgen. Dieser Wunsch ist auch 2026 weit verbreitet. 19 Prozent der Befragten möchten im neuen Jahr gezielt in ihre Gesundheit investieren, beispielsweise durch Sport, Wellness oder bewusste Ernährung. Damit liegt der Wert auf dem Niveau der Vorjahre (2025: 19,5 Prozent, 2024: 20,5 Prozent).

Ein Blick auf die einzelnen Altersgruppen zeigt, dass vor allem junge Menschen mehr für ihr Wohlbefinden tun wollen. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen planen 23,4 Prozent entsprechende Ausgaben. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 20,8 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen 21,3 Prozent. Etwas zurückhaltender zeigen sich die über 50-Jährigen mit 16,7 Prozent.

Vorsatz Nummer 3: In die eigene Zukunft investieren

Auch das Thema Vermögensaufbau bleibt 2026 präsent. 14,4 Prozent der Befragten planen, im neuen Jahr mehr für ihre finanzielle Zukunft zu tun, beispielsweise durch Tages- oder Festgeld, Sparpläne oder Investitionen in Wertpapiere. Im Vergleich zum Vorjahr mit 14,8 Prozent ist das Interesse nahezu exakt geblieben.

Auffällig ist der starke Antrieb der Jüngeren. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen möchten 32,1 Prozent Vermögen aufbauen. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 26,8 Prozent. In der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen liegt der Anteil bei 17,2 Prozent. Am zurückhaltendsten zeigt sich die Generation 50+ mit nur 5,5 Prozent.

Vorsatz Nummer 4: Wünsche erfüllen, aber ohne Schulden

Was ist mit neuen Möbeln, einem neuen Auto, einer neuen Küche oder einer großen Reise? Nur noch 12,1 Prozent der Befragten planen größere Anschaffungen. Im Vorjahr waren es noch 15,1 Prozent. Und auch der Wunsch nach einer großen Reise verliert leicht an Bedeutung (2026: 11 Prozent, 2025: 12,7 Prozent, 2027: 12,6 Prozent). Viele sagen, es sei keine Frage des Verzichts, sondern eine bewusste Entscheidung. Sie möchten nicht auf Pump leben, sondern aus dem Vollen schöpfen, wenn es das Budget erlaubt. Ein Ansatz, der in Zeiten hoher Zinsen und Preissteigerungen immer mehr Zuspruch findet.

Kredit? Lieber nicht! Auffällig ist die geringe Bereitschaft, sich für größere Vorhaben zu verschulden. Nur 6,9 Prozent der Befragten planen konkret, 2026 einen Bankkredit aufzunehmen. Weitere 13,1 Prozent ziehen dies zwar in Erwägung, zögern aber noch. Der Großteil lehnt Kredite gänzlich ab. 46,4 Prozent sagen, dass sie auf Rücklagen zurückgreifen wollen. Warum also Schulden machen? Diese Haltung findet besonders bei Menschen mit stabilen Finanzen und wachsendem Sicherheitsbedürfnis Zustimmung. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag dieser Wert bei 39,4 Prozent.

So setzen die Deutschen ihre Vorsätze um

Vorsätze sind schnell gefasst, aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Die meisten gehen strukturiert vor:

  • 51,2 Prozent reduzieren bewusst unnötige Ausgaben
  • 28,4 Prozent richten feste Sparüberweisungen ein
  • 17,2 Prozent suchen aktiv nach zusätzlichen Einnahmequellen
  • 13,6 Prozent erstellen einen detaillierten Budgetplan
  • 11,5 Prozent nutzen digitale Tools wie Apps oder Online-Services
Mehr als die Hälfte der Befragten will unnötige Ausgaben reduzieren. Am häufigsten ist dieser Vorsatz bei den 18- bis 29-Jährigen verbreitet. Hier setzen 52,5 Prozent auf gezieltes Ausgabenmanagement. Auch die älteren Jahrgänge ziehen nach: 51,6 Prozent der 40- bis 49-Jährigen und 51,9 Prozent der über 50-Jährigen möchten bewusster mit ihrem Geld umgehen. Bei den 30- bis 39-Jährigen liegt der Anteil bei 47,9 Prozent.

Und wer behält seine Finanzen am liebsten digital im Blick?

Gerade die Generation Ü40 möchte zunehmend Apps und digitale Tools nutzen. 19 Prozent der 40- bis 49-Jährigen planen, ihre Finanzplanung künftig noch stärker digital zu steuern. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen liegt der Anteil bei 18,8 Prozent, bei den unter 30-Jährigen bei 14,8 Prozent.

„Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und anhaltend hoher Preise starten viele Deutsche mit klaren Plänen ins neue Jahr. Die norisbank Umfrage zeigt: 2026 ist kein Jahr der großen Sprünge, vielmehr der klugen Entscheidungen. Sparen bleibt wichtig, aber ohne Druck“, fasst Thomas Brosch, Geschäftsführer der norisbank zusammen. „Viele planen vorausschauend, setzen auf Struktur statt auf Verzicht und bleiben bei größeren Ausgaben zurückhaltend. Besonders erfreulich: Die jüngere Generation denkt finanziell bereits heute an morgen und nutzt digitale Möglichkeiten gezielt für mehr Kontrolle. Ein Trend, den die norisbank mit einfachen, flexiblen Lösungen aktiv unterstützt. Damit Vorsätze nicht nur gut gemeint, sondern auch gut gemacht sind.“

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de.

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.041 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region befragt. Die Online-Befragung wurde Ende Oktober 2025 durchgeführt.

Finanzen & Versicherungen / Sparen / Umfrage / Junge Generation / Bewusster Konsum / norisbank / Finanzvorsätze
[lifepr.de] · 19.02.2026 · 10:00 Uhr
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