Spannungen und Notenbanken im Fokus: Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort
Die Ölpreise verzeichnen einen weiteren Anstieg, wobei sich die Nordseesorte Brent bei 67,28 US-Dollar pro Barrel einpendelte, was einen Anstieg von 45 Cent im Vergleich zum Vortag markiert. Gleichzeitig stieg der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte WTI um 49 Cent auf 63,30 Dollar. Auslöser dieser Entwicklung ist ein unerwartet starker Rückgang der US-Rohöllagerbestände, die sich aktuell deutlich unter dem saisonalen Durchschnitt bewegen. Zusätzlich sorgt die angespannte Lage des Ukraine-Konflikts für Unruhe auf den Märkten. Während Friedensbemühungen weiterhin auf der Agenda stehen, sind keine wesentlichen Fortschritte ersichtlich.
Russland, ein bedeutendes Ölförderland, hat die Ukraine erneut massiv aus der Luft angegriffen, was die geopolitischen Risiken verstärkt. Ein weiteres Augenmerk der Investoren richtet sich auf das anstehende Notenbanker-Treffen in Jackson Hole, USA. Hier erhoffen sich Marktteilnehmer Hinweise darauf, ob der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, in seine Rede Signale für eine mögliche Zinssenkung im September einfließen lassen wird. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump vermehrt Druck auf die Federal Reserve ausgeübt, die Zinsen signifikant zu senken, was die Märkte zusätzlich in Alarmbereitschaft versetzt.

