Sony hebt Gewinnausblick dank lebhafter Geschäfte an
Der japanische Elektronikkonzern Sony zeigt sich für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlicher als ursprünglich angenommen. Aufgrund geringerer Belastungen durch die US-Zölle hebt das Unternehmen seinen Gewinnausblick an. Diese positive Nachricht begleitete die Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals, die Analystenerwartungen übertrafen und den Aktienkurs um fast vier Prozent steigen ließen. Besonders die Gaming-Sparte rund um die beliebte Playstation sowie das Musiksegment tragen maßgeblich zu Sonys Erfolg bei. Trotz der globalen Handelsherausforderungen rechnet Sony bis Ende März 2026 mit einer Reduzierung der Zollbelastungen um etwa 30 Milliarden Yen auf 70 Milliarden Yen. Das operative Ergebnis soll im fortgeführten Geschäft daher auf 1,33 Billionen Yen klettern. Die positiven Impulse kommen nicht nur von den gesunkenen Zöllen, sondern auch von einem stetig wachsenden Interesse an der Playstation. Im Vergleich zum Vorjahr verbrachten Kunden sechs Prozent mehr Zeit mit den Konsolen des Unternehmens. Zudem stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten um zwei Prozent auf 2,6 Billionen Yen, während das operative Ergebnis um beträchtliche 33 Prozent auf 340 Milliarden Yen zunahm. Besonders hervorzuheben ist der operative Gewinn in der Gaming-Sparte, der sich mehr als verdoppelte und 148 Milliarden Yen erreichte. Analyst Hideki Yasuda von Toyo Securities kommentierte den Anstieg der PlayStation-Plus-Abonnenten sowie die Erfolge bei Anime- und Smartphone-Spielen als treibende Kräfte hinter Sonys beeindruckender Wachstumsprognose.

