SMA Solar nach Korrektur: Technisches Bild bleibt konstruktiv
Starker Lauf, überschaubare Korrektur
Zwischen Anfang Oktober und Mitte Dezember zeigte SMA Solar eine ausgesprochen dynamische Rally. Der Kurs vervielfachte sich nahezu und erreichte im Hoch knapp 38 Euro. Verglichen mit dieser Bewegung fällt der anschließende Rücksetzer von rund 15 Prozent bislang kaum ins Gewicht. Aus charttechnischer Sicht handelt es sich eher um eine gesunde Konsolidierung als um eine Trendwende.
Korrektur eröffnet neue Einstiegschancen
Für Anleger, die den Anstieg verpasst haben, könnte die aktuelle Phase interessant sein. Der steile kurzfristige Aufwärtstrend wurde bislang nicht nachhaltig gebrochen, auch wenn der Kurs zeitweise nahe an diese Schwelle heranlief. Solange dieser Trend intakt bleibt, überwiegen die Chancen auf eine Fortsetzung der Bewegung nach oben.
Unterstützung bei 32 Euro im Fokus
Kurzfristig scheint sich im Bereich um 32 Euro ein stabiler Boden herausgebildet zu haben. Von dort aus sind spekulative Long-Positionen denkbar, sofern das Szenario eines erneuten Tests des Jahreshochs aufgeht. Kritisch würde es allerdings bei einem nachhaltigen Unterschreiten dieser Marke: Kurse unterhalb von 32 Euro würden den kurzfristigen Aufwärtstrend infrage stellen. Als Absicherung bietet sich daher ein Stop-Loss knapp unter der 30-Euro-Marke an, wo bereits die Korrektur im November ihr Ende fand.
Blick nach vorn: Impulse erst 2026?
Fundamental dürfte es zunächst ruhig bleiben. Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025 sowie der Ausblick auf 2026 sind erst für den 26. März 2026 angekündigt. Bis dahin könnten externe Faktoren eine größere Rolle spielen – etwa politische Entscheidungen oder Änderungen bei der Förderung erneuerbarer Energien, auf die SMA Solar erfahrungsgemäß sensibel reagiert.
Fazit
Aktuell spricht vieles dafür, dass SMA Solar den Boden der kurzfristigen Korrektur gefunden hat. Damit bleibt das technische Bild konstruktiv. Eine spekulative Wette auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends bis in Richtung Jahreshoch ist möglich, sollte jedoch konsequent mit Stop-Loss-Marken abgesichert werden.
Zum Vergleich: Ähnlich wie SMA Solar im Jahr 2024 erlebte zuletzt auch die Aktie von NAGA einen deutlichen Sell-off. Solche Bewegungen bilden nicht selten die Grundlage für eine spätere Trendwende – ein Muster, das Anleger bei SMA Solar im Blick behalten sollten.


