Skepsis überwiegt: Deutsche ohne hohe Erwartungen an Alaska-Gipfel
Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des ZDF-'Politbarometers' zeichnen ein zurückhaltendes Bild hinsichtlich der bevorstehenden Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska. Lediglich ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung hat Vertrauen in eine erfolgreiche Vermittlung durch Trump, welche zu einer Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine führen könnte. Lediglich 13 Prozent der Befragten glauben an einen solchen Durchbruch, während 84 Prozent dieses Szenario bezweifeln.
Des Weiteren ist das Vertrauen in Putins Interesse an einer anhaltenden Waffenruhe sehr gering. Nur 14 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass der Kremlchef tatsächlich ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeiten anstrebt. Auch hier zeigt sich Skepsis, denn 82 Prozent der Umfrageteilnehmer bezweifeln die Bereitschaft Putins zu einem ernsthaften Verhandlungsprozess. Eine überwältigende Mehrheit betont die Wichtigkeit der direkten Beteiligung der Ukraine an den Gesprächen, um realistische Chancen auf einen Waffenstillstand zu haben.
Darüber hinaus zeigt die Umfrage eine gespaltene deutsche Meinung in Bezug auf mögliche territoriale Zugeständnisse der Ukraine. Etwa 42 Prozent der Befragten sind bereit, einen Gebietsverzicht in Betracht zu ziehen, falls dies zum Frieden führen sollte. Gleichzeitig meinen 45 Prozent, dass die Ukraine weiterhin für die Rückeroberung ihrer besetzten Gebiete kämpfen sollte. Diese Umfrage verdeutlicht die komplexen Meinungen und die Herausforderungen, die auf dem Alaska-Gipfel zur Debatte stehen.

