National Geographic zeigt Klima-Doku «Time and Water»

Der Sundance-Hit über schmelzende Gletscher in Island startet Ende Mai weltweit im Kino.
Mit Time and Water bringt National Geographic eine neue Dokumentation auf die Leinwand, die sich mit Klimawandel, Erinnerung und Vergänglichkeit beschäftigt. Der Film der Oscar-nominierten Regisseurin Sara Dosa feierte bereits beim Sundance Film Festival seine Premiere und soll ab dem 29. Mai 2026 weltweit in den Kinos laufen. Später folgt die Veröffentlichung bei National Geographic sowie auf Disney+.
Im Mittelpunkt steht der isländische Autor und Poet Andri Snær Magnason, der versucht, die schwindenden Gletscher seiner Heimat filmisch und emotional festzuhalten. Während die Eismassen Islands immer schneller verschwinden, erschafft er eine Art Zeitkapsel für kommende Generationen. Der Film verbindet persönliche Familienarchive, alte Fotografien und traditionelle Erzählungen mit den sichtbaren Folgen der Klimakrise.
Für Regisseurin Sara Dosa knüpft der Film thematisch an frühere Arbeiten wie «Fire of Love» an, in denen ebenfalls das Verhältnis zwischen Mensch und Natur im Mittelpunkt stand. Produziert wurde «Time and Water» gemeinsam mit Shane Boris, Elijah Stevens und Jameka Autry. Die Musik stammt von Dan Deacon.
„«TIME AND WATER» ist ein tief bewegender und zeitgemäßer Aufschrei, der das Publikum dazu einlädt, über die Bindungen nachzudenken, die uns mit der Natur und miteinander verbinden“, sagte Carolyn Bernstein, Executive Vice President von National Geographic Documentary Films. „Wie schon bei «Fire of Love» verleihen die einzigartige kreative Vision und der Teamgeist von Sara und ihrem Team einer Geschichte emotionale Tiefe, dramatische Dringlichkeit und spektakuläre Bildsprache – eine Geschichte, die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Generationen anspricht.“
„«TIME AND WATER» verwebt eine Geschichte über Familie und unsere Naturlandschaften, um unserer sich tiefgreifend verändernden Welt einen Sinn zu geben“, sagte Dosa. „Wir wurden davon inspiriert, wie Erinnerungen durch die Zeit weitergegeben werden – durch Familienarchive und kulturelle Mythen, im Land und im Eis selbst. Unser Film zeigt, wie untrennbar das menschliche Leben mit der Natur verbunden ist, rückt die ferne Zukunft in den Fokus und lädt das Publikum ein, sich eine Welt jenseits ihrer eigenen Lebenszeit vorzustellen, zu handeln und Liebe dafür zu empfinden.“
„Als wir über die Klimakrise sprachen, sagte ein Wissenschaftler einmal zu mir: ‚Die Menschen verstehen keine Daten, sie verstehen Geschichten‘“, sagte Magnason. „Sara ist eine meisterhafte, poetische Geschichtenerzählerin, die die Geschichten und Erfahrungen meiner Familie in eine größere Diskussion über Zeit, Erinnerung und unsere Beziehung zur Umwelt eingebracht hat. Der Film ist ein Liebesbrief an Gletscher und Generationen, eine Einladung an uns alle, darüber nachzudenken, wie wir der Welt zuhören, während sie sich um uns herum verändert.“

