Schott Pharma: Kursgewinne trotz durchwachsener Zahlenprognose
Der Spezialverpackungshersteller Schott Pharma sieht sich nach der Präsentation seiner neuesten Geschäftszahlen und der Aussicht auf das kommende Geschäftsjahr mit einem erwarteten Anstieg der Aktienkurse konfrontiert. Auf der Handelsplattform Tradegate legten die Papiere des Unternehmens im vorbörslichen Handel um 2,3 Prozent zu und notierten bei 26,61 Euro, im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs.
Dies geschieht trotz eines nur mittelmäßigen Zahlenwerks, das kürzlich vorgestellt wurde. Dennoch zeigt sich der Markt optimistisch: Die soliden Aussichten für das neue Geschäftsjahr und die bekräftigten mittelfristigen Ziele des Unternehmens stoßen auf positive Resonanz. Ein Händler lobte die klaren Visionen des Unternehmens.
Dagegen äußerte UBS-Analyst Olivier Calvet leise Kritik, indem er das operative Ergebnisziel (Ebitda) für das Geschäftsjahr 2024/25 als etwas enttäuschend bezeichnete. Trotz der Schwächephase der Aktie in den vergangenen Monaten erwartet er zumindest eine leichte positive Marktreaktion.
Schott Pharma, das im September in den MDax aufstieg, blickt auf ein aufregendes Jahr 2023 seit dem Börsengang zurück. Ursprünglich zu einem Ausgabepreis von 27 Euro pro Aktie gestartet, erlebte der Kurs starke Schwankungen. Nach einem Höhenflug bis zu einem Rekordhoch von 43,40 Euro Anfang März, fiel der Kurs deutlich ab und erreichte Mitte November mit 25,54 Euro seinen bisherigen Tiefpunkt.
Insgesamt verzeichnet die Aktie im laufenden Jahr ein Minus von rund 23 Prozent.

