Sanierungsarbeiten für Sicherheit und Trinkwasserversorgung
GEDA 500 Z/ZP mit Bühne SL unterstützt wichtige Sanierungsarbeiten an der Talsperre Lichtenberg

Asbach-Bäumenheim, 18.05.2026 (PresseBox) - Für umfangreiche Sanierungsarbeiten wurde die Trinkwassertalsperre Lichtenberg im Landkreis Mittelsachsen im Herbst 2024 vollständig entleert. Die vorbereitenden Maßnahmen starteten bereits im Juni 2024, seit Januar 2025 laufen die eigentlichen Bauarbeiten im Stauraum. Zwischen Mai 2025 und Ende 2026 bleibt die Dammkrone vollständig gesperrt.
Die Talsperre Lichtenberg wird umfassend saniert, um die Trinkwasserversorgung sowie den sicheren Betrieb der Stauanlage langfristig zu gewährleisten. Zu den zentralen Maßnahmen zählen die Instandsetzung der Asphaltaußenhautdichtung des Staudamms, die Sanierung des 52 Meter hohen Entnahmeturms sowie die Erneuerung der Dammkrone. Darüber hinaus werden auch die Mess- und Steuerungstechnik modernisiert. Für die Arbeiten ist eine vollständige Entleerung des Stausees erforderlich.
Die Talsperre Lichtenberg
Die Talsperre Lichtenberg liegt im Erzgebirge, etwa 20 Kilometer südlich von Freiberg. Sie zählt zu den markantesten Stauanlagen Sachsens: Ihr Entnahmeturm steht mitten im Stausee und dient nicht nur der Rohwasserentnahme für die Trinkwasseraufbereitung, sondern bei Hochwasser auch als Überlauf.
Das Wasser aus der Talsperre wird in den Wasserwerken Lichtenberg und Freiberg zu Trinkwasser aufbereitet und versorgt die Stadt Freiberg sowie die umliegende Region. Die Anlage wurde zwischen 1966 und 1975 errichtet und ist seit rund 50 Jahren ununterbrochen in Betrieb. Um die Wasserversorgung und den sicheren Betrieb auch künftig sicherzustellen, ist nun eine umfassende Sanierung erforderlich. Das Projekt wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen und umfasst ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro.
Die Sanierung gliedert sich in die beiden Teilobjekte „Absperrbauwerk“ und „Entnahmeturm“. Beim Teilobjekt Absperrbauwerk steht die Sanierung des Staudamms im Fokus. Unter anderem wird die Asphaltaußenhautdichtung mithilfe einer vollflächigen Kunststoffdichtung instandgesetzt.
GEDA Höhenzugangslösung am Entnahmeturm
Auch der Entnahmeturm der Talsperre Lichtenberg ist in die Jahre gekommen. Im Zuge der Sanierung werden unter anderem Risse an der Überlaufkrone mit Flüssigkunststoff instandgesetzt und die statischen Lagerbedingungen des Turmkopfes korrigiert. Zudem werden die Abdichtung sowie der äußere Stahlwasserbau des Turmes erneuert. Dazu gehören die Armaturen und Rohrleitungen der beiden Grundablässe sowie der Wasserentnahme.
Darüber hinaus erhält der Turm außen eine epilimnische Wasserentnahme. Diese ermöglicht es künftig, warmes Oberflächenwasser an den Unterlauf abzugeben, während das hochwertige Tiefenwasser weiterhin für die Trinkwasseraufbereitung erhalten bleibt. Auch das Erscheinungsbild des markanten Bauwerks verändert sich: Die Verglasung wird ausgetauscht, geschädigte Betonteile werden instandgesetzt.
Bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen konnten, musste zunächst eine Ersatzwasserversorgung für die Wasserwerke Lichtenberg und Freiberg aufgebaut werden. Da die Komplexsanierung eine vollständige Entleerung der Talsperre erfordert, wird die Versorgung während der Bauzeit über die Talsperre Rauschenbach sowie die Obere Revierwasserlaufanstalt Freiberg sichergestellt. Zusätzlich wurden bereits im Vorfeld Rohwasserreserven aufgebaut und weitere bauliche Maßnahmen umgesetzt.
Die besonderen Gegebenheiten am Entnahmeturm stellen alle beteiligten Unternehmen vor anspruchsvolle Aufgaben. Für den sicheren und effizienten Höhenzugang kommt deshalb eine bewährte Lösung der GEDA GmbH aus Asbach-Bäumenheim zum Einsatz: ein GEDA 500 Z/ZP mit Bühne SL. Betreut wird die Transportbühne von GEDAs langjährigem Partner BNS Baumaschinen GmbH. Eigentümer des Geräts ist die Firma Krause & Co. Gemeinsam tragen diese erfahrenen Unternehmen dazu bei, ein anspruchsvolles Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung zuverlässig umzusetzen.
Starker Partner für Personen- und Materialtransport
Der GEDA 500 Z/ZP SL ist ein leistungsstarker Partner für schwere Lasten und rationelles Arbeiten. Er transportiert Personen und Material zügig und sicher bis in Höhen von 100 Metern. Als reiner Bauaufzug erreicht das Gerät eine Nutzlast von bis zu 850 Kilogramm. Im Einsatz als Transportbühne befördert es bis zu fünf Personen sowie Material mit einer Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm. Damit vereint der GEDA 500 Z/ZP SL zwei Anwendungen in einem Gerät.
Ein besonderer Vorteil ist die überdachte Bühne. Mit einer komfortablen Bühnengröße von 3,2 x 1,0 Metern eignet sie sich ideal für den Transport sperriger Güter und bietet gleichzeitig Schutz bei wechselnden Witterungsbedingungen. Die Hubgeschwindigkeit beträgt 12 Meter pro Minute im Personenmodus und 24 Meter pro Minute im Materialmodus.
Auch unter den herausfordernden Bedingungen am Entnahmeturm der Talsperre Lichtenberg ermöglicht die GEDA Transportbühne einen sicheren, effizienten und zuverlässigen Zugang zu den Arbeitsbereichen. Damit leistet GEDA einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Sanierungsarbeiten – und damit zur langfristigen Sicherheit der Trinkwasserversorgung in der Region.

