Safran hebt ab: Rekordhoch an der Börse dank glänzender Aussichten

Die Aktien von Safran zeigten sich am Freitag an der Pariser Börse in Bestform und erreichten ein neues Rekordhoch. Während des Mittagsgeschäfts stieg ihr Wert um beeindruckende 7,5 Prozent auf schätzungsweise 330,60 Euro, nachdem sie zuvor mit 331,70 Euro ihren Tageshöchststand erzielt hatten. Dies beflügelte auch die Wertpapiere des deutschen Konkurrenten MTU, die mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent auf 387,70 Euro die Spitze des DAX erklommen.
Der französische Triebwerkhersteller Safran profitiert von einer gesteigerten Nachfrage sowohl im Rüstungssektor als auch bei Flugzeugbauern, was das Unternehmen in den kommenden Jahren in puncto Gewinn erheblich optimistischer stimmen dürfte. Die Aussichten bis 2028 wurden optimiert, da ein mittleres jährliches Umsatzplus von zehn Prozent angestrebt wird, anstelle eines hohen einstelligen Wachstums.
Analyst David Perry von JPMorgan erkennt positive Impulse für die Analystenschätzungen dieses Jahres und vermutet, dass Safrans langfristige Prognosen bis 2028 konservativ gewählt sein könnten. Besonders interessant wird die nächste Telefonkonferenz zur finanziellen Jahrespräsentation, die Klarheit über Ausschüttungen an Aktionäre und mögliche Aktienrückkäufe bringen soll.
Von Goldman Sachs bis zur Privatbank Berenberg sehen Analysten wie Sam Burgess und George McWhirter den freien Finanzmittelfluss bei Safran als großen Vorteil. Für 2025 und 2026 sind die Aussichten stark, und die Markterwartungen könnten um sieben Prozent steigen. Milene Kerner von Barclays hebt hervor, dass der aktuelle Ausblick durch die hohe Dynamik im Ersatzteilgeschäft positiv überrascht hat.
Seit Ende 2023 hat sich der Aktienkurs von Safran mehr als verdoppelt. Schon im frühen Verlauf des Jahres 2026 zeigt er einen Anstieg um rund elf Prozent, während das Unternehmen von einem zeitlosen Rückenwind durch die Wartung von Triebwerken profitiert.

