Russland meldet ersten Einsatz einer Seedrohne im Donaudelta
Das russische Verteidigungsministerium hat verkündet, dass im Donaudelta ein ukrainisches Aufklärungsschiff durch eine Seedrohne zerstört wurde. Laut den Angaben aus Moskau handelt es sich bei dem versenkten Schiff um die 'Simferopol'. Dieser Vorfall markiert den erstmaligen Einsatz von Seedrohnen durch das russische Militär in dem anhaltenden Konflikt.
Obwohl Russland mit Luftangriffen auf verschiedene Regionen in der Ukraine weiterhin Druck ausübt, gab es im Gebiet Odessa überraschend keine Berichte über Explosionen oder Brände. Dies wirft Fragen über die gezielte Auswahl der Einsatzorte und Taktiken auf.
Die 'Simferopol' wird als ein mittelgroßes Aufklärungsschiff beschrieben, das sich noch in der Testphase befand. Die ukrainische Marine steht seit der Annexion der Krim und der fortwährenden militärischen Auseinandersetzung seit über dreieinhalb Jahren unter enormem Druck und sieht sich weiterhin erheblichen Herausforderungen gegenüber.

