Prozessindustrie 4.0: Wie modulare Anlagen helfen, schneller, flexibler und günstiger zu produzieren
Neues HDT-Seminar am 06. und 07. Oktober 2026 in Essen weist den Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit im KI-Zeitalter
Essen, 18.03.2026 (PresseBox) - „Time-to-Market is King“, lautet ein viel gehörtes Motto unserer Zeit. Nur: Um jeden Preis geht es nicht. Kosteneffizienz ist mindestens so wichtig wie das immer schnellere Verwirklichen von Innovation. Wie in der Prozessindustrie beides zusammenfindet, zeigt jetzt das neue Seminar „Modulare Anlagen in der Prozessindustrie“ von Deutschlands ältestem technischen Weiterbildungsinstitut. Am 06. und 07. Oktober 2026 weist das HDT (Haus der Technik) in seinem Essener Stammhaus den Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit mithilfe flexibler Produktionssysteme der nächsten Generation.
Vorbild Plattformtechnologie
Bei modularen Anlagen sind andere Industrien längst weiter. „Im Automobilbau zum Beispiel kennt man das seit vielen Jahren unter der Bezeichnung ‚Plattformtechnologie‘. Aber auch für Chemiefirmen und Anlagenbauer eröffnen sich hierdurch ausgesprochen interessante Möglichkeiten, Wettbewerbsvorteile zu generieren“, erklärt der verantwortliche Fachbereichsleiter Dipl.-Ing. Kai Brommann.
Modularisierung trägt außerdem dem anhaltenden Trend zu speziell angepassten Produkten für Endkunden Rechnung. Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der Steigerung der Geschwindigkeit bei Markteinführungenbeispielsweise für die Pharmaindustrie und bei Vorprodukten. Dass das für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg mitentscheidend ist, hat schon die Impfstoff-Entwicklung während der SARS-CoV-2-Pandemie deutlich vor Augen geführt.
Dementsprechend sind innerhalb der Spezialchemie und Pharmaindustrie Pilotanlagen bereits in Betrieb. Überdies ist unter Mitwirkung aller Verbände (VDMA, Dechema, ZVEI, NAMUR) eine Industrie-Initiative entstanden, die darauf abzielt, allgemeine Voraussetzungen und Standards zur Stärkung des Standortes Deutschland zu schaffen.
Neue Verfahren gewinnbringend einsetzen
Der industriellen Logik folgend, lernen Teilnehmende des HDT-Seminars die veränderten Prozesse und Wertschöpfungsketten unter den Bedingungen einer modularen Produktion kennen und erfahren, durch welche strategischen Maßnahmen sich diese im eigenen Unternehmen sicher und gewinnbringend einsetzen lassen.
Die Veranstaltung ist insgesamt so konzipiert, dass in Gruppen auf individuelle Themen und Fragestellungen eingegangen wird. „Der interaktive Seminaraufbau zahlt – typisch HDT – erheblich auf den praktischen Nutzen ein“, kommentiert der neue stellvertretende HDT-Fachbereichsleiter Dipl.-Ing. Frank Adamczyk.
Von Basics bis Best Practice
Der erste Teil des Seminars macht mit den Basics vertraut, also mit Grundbegriffen und Grundprinzipien der Modularisierung. Der zweite Teil widmet sich den wesentlichen Elementen der Modularisierung: modulare Systeme, modulares Engineering, „Batch to Conti“, modulare Automatisierung, modulare Anlagenkonfiguration, modulare Produktionssysteme, Digitalisierung und Betrieb modularer Anlagen. Zudem stehen die in der Entwicklung befindlichen Standards und Normen (VDI 2776, VDI2658, IEC-Normen) auf dem Programm.
Der dritte Teil des Seminars behandelt konkrete Anwendungen und Best Practices aus der Chemie, Pharmaindustrie und Infrastruktur (Abwasseranlagen, Drucklufterzeugung, Kälteanlagen etc.).
Weitere Programmdetails finden sich auf der HDT-Website:
Modulare Anlagen in der Prozessindustrie
https://www.hdt.de/modulare-anlagen-in-der-prozessindustrie-h050037581
HDT-Gesamtprogramm Anlagenplanung/Instandhaltung
https://www.hdt.de/anlagenplanunginstandhaltung/


