Protest in Tel Aviv: Ruf nach Frieden und Befreiung der Geiseln
In Tel Aviv versammelten sich Tausende von Demonstranten, um ein schnelles Ende des Konflikts im Gazastreifen und die Freilassung der Geiseln in der Hand der Hamas zu fordern. Auf dem „Platz der Geiseln“ im Herzen der Stadt setzten sie ein deutliches Signal an die Regierung, einen Waffenstillstand und die Freilassung der Verschleppten zu ermöglichen.
Die israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu steht unter Druck, das Sicherheitskabinett wird am Sonntag erneut zusammenkommen. Doch Berichten des TV-Senders N12 zufolge bleibt ein Vorschlag der Hamas für ein Abkommen unberücksichtigt. Kritik an der Regierung wuchs, da das Forum der Geisel-Angehörigen verlauten ließ, die Regierung ziehe einen langwierigen Konflikt dem Wohl der Geiseln vor.
Ein weiterer Protest ist geplant. Ein Jahr nach dem Mord an sechs Geiseln durch die Hamas erinnerten die Demonstranten an die Schrecken der Vergangenheit. Die Brutalität der Verbrechen, deren Opfer Hersh Goldberg-Polin, Alexander Lobanov, Almog Sarusi, Ori Danino, Carmel Gat und Eden Jeruschalmi waren, schockierte Israel wie die Welt gleichermaßen.
Aus den Reihen der Angehörigen kam der Appell an den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, mit Nachdruck für die Freilassung der noch gefangenen Geiseln einzutreten und den Krieg zu beenden. Mit einem eindringlichen Spruchband „Trump, make history“ schickten sie ihren Appell an die internationale Gemeinschaft.

