Problemlöser für die Branche – Start-up Pitch bei SpediTalks by Rathmann
Tägliche Probleme in der Spedition: Chaos, fehlende Genehmigungen, ineffiziente Rückladungen, wenig Transparenz. Doch Start-ups beim SpediTalks-Pitch zeigen: Es geht auch anders – mit innovativen Ideen und echten Mehrwerten.

06. August 2025, 15:00 Uhr · Quelle: Pressebox

Kiefersfelden, 06.08.2025 (PresseBox) - Die Palettenabteilung hat mal wieder Ärger am Hals. Die Disponenten sind genervt, weil sie Fahrer entweder nicht erreichen können oder sie dafür zehn unterschiedliche Kanäle nutzen müssen. Zu allem Übel schicken zwei Frachtführer ihnen nicht die erforderlichen Genehmigungen und Versicherungsnachweise. Damit nicht genug: Der Fuhrparkleiter rauft sich die Haare, weil Fahrer nicht ökonomisch fahren. So bekommt keiner eine Prämie. Der Unternehmer ist ebenfalls verstimmt: Wieder waren mehrere Rückladungen nicht kostendeckend. Das „Glück“ ist vollkommen.

Was tun? Es gibt Lösungen für all‘ diese täglichen Probleme in der Spedition. Den Beweis haben fünf Start-ups angetreten, die sich und ihre innovativen Dienstleistungen für die Logistikbranche bei einem Pitch im digitalen Live-Format SpediTalks by Rathmann vorstellten. Für Andreas Rinnhofer, Gründer und Macher von SPEDIFORT und spedijobs war es ein „emotionaler Moment“, wie er sagte. Er hat das Unternehmen INN-ovativ 2017 gegründet. Nur ein Jahr später nahm er an einem Pitch der Fachzeitschrifttransaktuellteil – und ging als Sieger daraus hervor. Wer wird sieben Jahre später nun unser Sieger? Verdient hätten die Auszeichnung alle fünf jungen Unternehmen.

Unterwegs mit sauberer Weste– neue Compliance-Plattform von Truckfolio

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“, heißt es so schön. Im schnelllebigen Speditionsgeschäft aber ist das fast nicht zu leisten. Erst recht nicht, wenn man mit Dutzenden externer Frachtführer und Fahrern zusammenarbeitet und die Aufträge zum Beispiel kurzfristig über Online-Marktplätze wie Frachtenbörsen vergibt. Eine mangelnde Prüfung von Genehmigungen und Nachweisen schützt aber nicht vor Strafen. Unternehmer haften für mögliche Compliance-Verstöße, und das kann teuer werden. „Wenn etwas passiert, kommt man schnell in die Medien“, warnt Simon Fackler, Geschäftsführer des Start-ups Frachtigall.

Hier kommt sein neues Angebot Truckfolio ins Spiel – eine einzigartige Compliance-Plattform für die Transport- und Logistikbranche. Darauf verbindet Fackler mit seinem Team Speditionen, Frachtführer, Behörden und Versicherer auf einem Portal. Die Lösung ist mehrsprachig und kann Dokumente automatisiert überprüfen. Man kann eine dahinter stehende KI auch alles Mögliche fragen, etwa: „Was muss ich beachten, wenn ich heute einen Transport nach Schweden vergebe?“. Neugierig darauf, mehr über Truckfolio zu erfahren? Hier finden Sie Simon Facklers Kurzpräsentation bei unserem Start-up Pitch im Rahmen unserer Reihe SpediTalks by Rathmann:

Schluss mit dem Paletten-Ärger – cleveres Ladungsträger-Management mit LCX Nexus

Kein Palettentausch, kein Excel-Wildwuchs, keine Diskussion über eine miserable Paletten-Qualität – Wunsch oder Wirklichkeit? Oliver Fendler, Geschäftsführer von Swap Innovations, tritt an, mit dem Angebot LCX Nexus allen Beteiligten in der Transportkette das Leben leichter zu machen. Konkret, wenn es um das Handling von Ladungsträgern geht. Der Unternehmer sieht die Plattform LCX Nexus als wahren Gamechanger bei den Themen Palettentausch und Ladungsträgermanagement an, wie er beim Start-up Pitch im Talk-Format SpediTalks by Rathmann erläuterte. Unternehmen helfen sich gegenseitig, indem sie ihre Schulden oder Guthaben übernehmen. Die Plattform schafft dazu die nötige Transparenz und das Clearing, auch über sogenannte Dreiecksverhältnisse.

„Ausgleichsfahrten finden nur noch statt, wenn sie unbedingt nötig sind“, erläuterte Fendler. Hält man sich vor Augen, dass allein 675 Millionen Europaletten im Umlauf sind und es zusätzlich unzählige weitere Ladungsträger und Tauschsysteme gibt, ergeben sich dem LCX Nexus-Chef zufolge erhebliche Einsparungen. Das neue Angebot sei die logische Weiterentwicklung der Dienstleistung Let’s Swap 24, die Oliver Fendler und sein Geschäftsführerkollege Thomas Zysk vor zwei Jahren an den Start gebracht hatten. Bei LCX Nexus ist nun auch die verladende Wirtschaft mit an Bord. Schauen Sie sich gerne das Video zum Pitch von Oliver Fendler an, um noch deutlich mehr über die Pläne und die Potenziale von LCX Nexus zu erfahren:

Menschen mitnehmen und motivieren – die Grundidee von Bonisoft

Wer gute Arbeit leistet, soll dafür auch belohnt werden. Das Start-up Bonisoft hilft Unternehmen, entsprechende Anreize zu setzen und durch Prämien für gute Arbeit die Belegschaft zu motivieren. Die gesammelten Punkte kann man dann am Monats- oder Jahresende im Laden oder Online-Shop seiner Wahl einlösen. Das ist der Benefit für die Mitarbeitenden. Das Start-up Bonisoft aus Werlte bringt aber auch Unternehmern einen erheblichen Mehrwert. Es zeigt ihnen transparent und anschaulich über ein Dashboard die Performance ihrer Belegschaft auf.

Wie sparsam bewegen die Fahrer ihre Trucks, wie ist es um die Schadensquoten etwa im Lager bestellt, wie genau halten sich die Mitarbeitenden an die vorgesehenen Prozesse? Das alles lässt sich mithilfe der Bonisoft-Plattform überprüfen und bewerten, wie Geschäftsführer Maximilian Hunfeld ausführte. Auf nur einem Kanal laufen die Daten aller Systeme zusammen – seien es Telematik, ERP-Systeme oder Fahrer-Apps. Führungskräfte sehen dadurch in Echtzeit, wie gut ihre Leute performen. Um Lob oder Kritik zu üben, müssen sie damit auch nicht erst aufs Jahresgespräch warten, sondern können sofort tätig werden. Unternehmen können die Bonisoft-Lösung an ihren eigenen Style und ihre Firmenfarben anpassen. Mehr Einblicke ins Angebot von Bonisoft erhalten Sie in der folgenden Aufzeichnung unseres Start-up Pitches. Am besten gleich reinschauen:

Clever mit Fahrern kommunizieren – wie Heylog Disponenten hilft

Wer alle Fahrer über eine vernünftige Telematik jederzeit erreicht, kann sich glücklich schätzen. Die Realität ist häufig anders. Nicht selten haben es Disponenten mit vielen Kommunikationskanälen zu tun – etwa, wenn zusätzliche Frachtführer über den Spotmarkt ins Spiel kommen. „Disponenten sind häufig am Feuerlöschen“, wie es Umut Kivrak, Chief Sales Officer beim Start-up Heylog aus Wien auf den Punkt brachte. Es sei extrem ineffizient, bei angenommenen hundert Interaktionen in 20 Sprachen über zig Kanäle zu kommunizieren. Hilfestellung bietet die Heylog-Lösung, die mehr als ein Messenger-Dienst ist. Sie setzt auf beliebten Kanälen wie WhatsApp, SMS oder Viber auf. „90 Prozent der Fahrer nutzen diese Dienste im Alltag, warum also nicht hier ansetzen?“, fragt Kivrak.

Es braucht also keine weitere App. Heylog funktioniere in mehr als 20 Sprachen und komme ohne weitere Hardware aus. Dispo und Fahrer können darüber nicht nur kommunizieren, sondern auch Dokumente austauschen und mehr. Ein weiterer Mehrwert für die Spedition beziehungsweise die Disposition: Ein Dashboard bringt Transparenz über alle Aufträge und Fahrer-Stati. „Die Logistik-Teams haben alle wichtigen Infos auf einen Blick und können sofort reagieren“, erläuterte der Start-up-Vertreter. Mit einem Alleinstellungsmerkmal wartete er zum Schluss auf. Heylog ermöglicht eine flexible Zeitfensterbuchung mit den Verladern – „wofür der Spediteur nichts bezahlen muss“. Ist Ihr Interesse geweckt? Gleich den Heylog-Pitch im Video anschauen:

Produktivität durch Begegnungsverkehre erhöhen – mit Mansio zu mehr Effizienz

Begegnungsverkehre? Eigentlich ein alter Hut, gibt auch der Geschäftsführer des Start-ups Mansio aus Aachen, Dr. Maik Schürmeyer, unumwunden zu. Fakt sei aber auch, dass Begegnungsverkehre – bei denen zwei Trucks aus unterschiedlichen Regionen aufeinander zufahren, in der Mitte ihre Ladeeinheiten tauschen und wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren – von den Großen der Branche praktiziert würden. Das Gros der Transporte aber werde durch Mittelständler abgewickelt. Viele seien für sich zu klein, um Begegnungsverkehre zu organisieren. Hier bietet Mansio mit seiner Technologie Hilfestellung, bringt Transportunternehmen zusammen, bietet Vorschläge, welche Transporte als Begegnungsverkehre infrage kommen, erledigt das Clearing und gibt Fahrern für die Abwicklung eine App an die Hand.

Durch Umstellung auf Begegnungsverkehre schlagen Speditionen mehrere Fliegen mit einer Klappe: Der Truck steht nicht unproduktiv am anderen Ende Deutschlands, sondern kehrt ans Depot zurück, sodass eine weitere Tour möglich ist. Weiterer Vorteil: „Der Fahrer spart sich die lästige Parkplatzsuche, kann abends mit Freunden Fußball spielen und übernachtet zu Hause“, sagt Mansio-Chef Schürmeyer. Die Suche nach einer (erst recht halbwegs gut bezahlten) Rückladung entfällt. Er lieferte noch ein weiteres Argument, das mit fortschreitender Antriebswende an Gewicht gewinnt: Begegnungsverkehre lassen sich auch mit Elektro-Lkw abwickeln. Moderne E-Trucks schaffen 500 und teilweise mehr Kilometer mit einer Akkufüllung. Tauschen die beiden Fahrer ihre Ladung zum Beispiel an einem Logistikhof in der Mitte, können sie ihre Elektro-Sattelzugmaschinen dort im Idealfall gleich laden und danach ihre Rückreise antreten. Wie Mansio Speditionen konkret unterstützt, erläuterte Schürmeyer im Pitch:

Der Start-up Pitch bei SpediTalks hat eindrucksvoll gezeigt: Die Zukunft der Logistik wird von mutigen Ideen, digitaler Kompetenz und partnerschaftlichem Austausch gestaltet. Jedes der vorgestellten Start-ups liefert konkrete Lösungen für die Praxis – und damit einen echten Mehrwert für die gesamte Branche.

Als Plattform für Innovation und Fortschritt geben wir Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, ihre Visionen einem breiten Publikum vorzustellen. Gleichzeitig profitieren Sie als unsere Leserinnen und Leser von aktuellen Impulsen, die den Arbeitsalltag erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Jetzt sind Sie gefragt: Stimmen Sie für Ihren Favoriten ab und werden Sie Teil dieser Zukunftsstrategie! Gemeinsam bringen wir Bewegung in die Branche – mit digitalen Lösungen, die den Unterschied machen.

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[pressebox.de] · 06.08.2025 · 15:00 Uhr
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