Positiver Trend im EU-Automarkt: Steigerungen trotz bleibender Herausforderungen

Der Automarkt der Europäischen Union zeigt sich im November weiterhin robust, mit einem bemerkenswerten Anstieg bei den Neuzulassungen von Pkw. Laut Angaben des europäischen Herstellerverbandes ACEA wurden im vergangenen Monat 887.491 Neuwagen angemeldet, was einem Zuwachs von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für das laufende Jahr bis November ergibt sich damit ein Anstieg der Neuzulassungen auf rund 9,86 Millionen Fahrzeuge, was einem Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gleichkommt. Trotz dieser positiven Entwicklung befindet sich der Markt noch unter dem Niveau der Jahre vor der Pandemie, so der Verband.
Bei den Antriebsarten zeigt sich der anhaltende Trend zu Elektroautos deutlich: Der Marktanteil reiner Elektrofahrzeuge stieg in den ersten elf Monaten des Jahres von 13,4 Prozent auf 16,9 Prozent. Einziger Wermutstropfen in dieser Entwicklung ist der Absatzrückgang beim Elektroauto-Pionier Tesla, dessen Neuzulassungen im November um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sanken und über das bisherige Jahr betrachtet sogar um fast 39 Prozent zurückgingen.
Der Volkswagen-Konzern bleibt weiterhin der unangefochtene Marktführer innerhalb der EU und konnte im November seine Zulassungen um 3,5 Prozent steigern. Innerhalb der VW-Gruppe musste Porsche jedoch einen Rückgang von 28 Prozent hinnehmen. Der BMW-Konzern hingegen meldete einen Anstieg der Neuzulassungen um 4 Prozent, während Mercedes-Benz ein Minus von 3,8 Prozent verzeichnete. Auch der Stellantis-Konzern konnte mit Marken wie Peugeot, Citroen, Fiat und Opel einen leichten Anstieg von 0,3 Prozent erzielen.

