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Polen warnt: Russische Geheimdienste nehmen Ukrainer ins Visier.

28. Oktober 2025, 12:15 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Die polnische Regierung alarmiert vor russischen Geheimdiensten, die Ukrainer in Polen rekrutieren. Dies könnte zu Sabotageakten führen und Beziehungen destabilisieren.

Die polnische Regierung hat eine deutliche Warnung hinsichtlich der Aktivitäten russischer Geheimdienste ausgesprochen, die derzeit verstärkt versuchen, ukrainische Staatsangehörige in Polen zu rekrutieren. Tomasz Siemoniak, der vom Ministerpräsidenten ernannte Koordinator der polnischen Geheimdienste, appellierte an die ukrainische Gemeinschaft in Polen, den Verlockungen vermeintlich lukrativer Angebote nicht zu erliegen. In diesem Zusammenhang stellte er die eindringliche Frage, ob es wirklich lohnenswert sei, aufgrund solcher Entscheidungen Jahre im Gefängnis zu verbringen oder gar dem Aggressor der eigenen Heimat, Russland, Unterstützung zu bieten.

In den vergangenen Wochen wurde eine Zunahme der Entdeckung mutmaßlicher Spione verzeichnet, die angeblich für Sabotageaktionen und die Überwachung militärischer Einrichtungen angeworben worden waren. Insbesondere wird vermehrt auf die Rekrutierung von ukrainischen Staatsbürgern abgezielt, ein Umstand, den Siemoniak als besonders tragisch und besorgniserregend hervorhob.

Die russischen Geheimdienste scheinen bestrebt zu sein, Sabotageakte zu orchestrieren und gleichzeitig die Beziehungen zwischen Polen und seinen ukrainischen Nachbarn zu destabilisieren. Die Profile der angeworbenen Personen sind dabei sehr unterschiedlich; während viele aus kriminellen Milieus stammen, lassen sich andere durch die Aussicht auf schnelles Geld verführen. Besorgniserregend ist zudem, dass auch unauffällige Bürger, die bislang nicht im kriminellen Umfeld bekannt waren, in solche Aktivitäten verwickelt werden.

Siemoniak erklärte weiter, dass die Rekrutierungsprozesse häufig über Internet-Messenger-Dienste ablaufen, was einen Bruch mit den klassischen Spionagepraktiken darstellt. In Polen werden diese eingesetzten Personen häufig als "Wegwerf-Agenten" bezeichnet. Ihnen werden lediglich geringe Summen gezahlt und sie erhalten keine spezielle Schulung, wodurch sie nach Erfüllung ihrer Aufgaben oftmals ihrem Schicksal überlassen werden. Besonders Polen, als ein bedeutendes Mitglied der Europäischen Union und der NATO sowie als kritischer Unterstützer der Ukraine, ist in den Fokus dieser subversiven Aktivitäten geraten. Das Land beherbergt rund eine Million Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, was die Dringlichkeit und die Gefährlichkeit der Situation zusätzlich unterstreicht.

Politik / Russland / Ukraine / Geheimdienste / Spionage
[InvestmentWeek] · 28.10.2025 · 12:15 Uhr
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