Pokémon Pokopia: So nutzt du den 3D-Drucker und kopierst alles, was du willst

14. März 2026, 13:35 Uhr · Quelle: DailyGame.AT
Pokémon Pokopia: So nutzt du den 3D-Drucker und kopierst alles, was du willst
Foto: Dailygame
Der 3D-Drucker in Pokémon Pokopia vereinfacht das Erstellen von Gegenständen durch Fotos und Ressourcen, was Spielern mehr Kreativität bietet.

In Pokémon Pokopia könnt ihr Gegenstände, Möbel und Dekorationsobjekte normalerweise nur herstellen, wenn ihr die zugehörige Bauanleitung kennt. Der 3D-Drucker umgeht das vollständig. Wer von einem Gegenstand ein Referenzfoto gemacht hat, kann eine beliebige Anzahl davon im nächsten Pokémon-Center drucken lassen, ohne Rezept, ohne Voraussetzungen, ohne Farmaufwand für spezifische Materialien. Einzige Währung ist Pokémetall in Form von Barren. Der Drucker steht in jedem Pokémon-Center auf der linken Seite des Innenraums und kann beliebig oft pro Tag genutzt werden. Es gibt kein Tageslimit.

Schritt 1: Den 3D-Drucker freischalten

Der frühestmögliche Zeitpunkt für den Zugriff ist nach dem Wiederaufbau des Pokémon-Centers in Welkwüstia. Das ist eine der zentralen Aufgaben in der Frühphase des Spiels. Um das Center zu errichten, müsst ihr zunächst die Luftfeuchtigkeit in Welkwüstia erhöhen, damit der Boden in der nordwestlichen Höhle aufweicht und Onix befreit werden kann. Abgeschlossen wird das über die Hauptquest Gaukle einen Sturm herbei. Danach baut ihr Onix einen geeigneten Lebensraum mit glattem Hochgras und übertragt ihm die Bauverantwortung für das Center. Nach dem täglichen Reset ist das Gebäude fertig und der 3D-Drucker sofort zugänglich.

Tipp: Zeitüberspringen erlaubt
Ihr müsst nicht auf den echten nächsten Tag warten. Das Vordatieren der Systemuhr der Switch 2 ist in Pokémon Pokopia eine ausdrücklich erlaubte Methode. Es gibt keine negativen Auswirkungen auf eure Speicherdatei.

Schritt 2: Referenzfotos aufnehmen

Der 3D-Drucker arbeitet ausschließlich mit Referenzfotos, die ihr selbst aufgenommen habt. Dafür gibt es einen eigenen Kameramodus. Öffnet die Kamera über die Minus-Taste und wechselt mit Y in den Objektmodus. Im Objektmodus blendet die Kamera den Namen des fokussierten Gegenstands ein, sodass ihr immer wisst, was ihr gerade fotografiert. Macht das Foto, und es landet automatisch in einem separaten Referenzalbum, das getrennt von euren normalen Spielfotos geführt wird. Dieses Album hat maximal 20 Slots. Seid wählerisch.

Tipps für gute Referenzfotos

  • Nehmt das Objekt möglichst nah und zentriert auf. Je klarer das Foto, desto zuverlässiger die Erkennung am Drucker.
  • Filter und Posemodi sind für normale Fotos gedacht. Im Objektmodus funktioniert die Erkennung deutlich besser, also bleibt dort.
  • Ihr könnt auch Gegenstände auf fremden Inseln fotografieren, zum Beispiel bei Freunden oder auf Trauminseln, und sie danach auf eurer eigenen Insel drucken.

Schritt 3: Drucken und Pokémetall einsetzen

Am Drucker wählt ihr das gewünschte Referenzfoto aus, legt die Menge fest und bestätigt. Das Spiel zeigt euch vorher an, wie viel Pokémetall der Druck kostet. Einfache einteilige Möbelstücke kosten mindestens zwei Barren. Größere oder komplexere Objekte benötigen mehr. Manche besonders aufwendigen Gegenstände, wie der Horsea-Brunnen, verlangen seltene Pokémetallbarren statt normaler. Gedruckte Items wandern direkt in euer Inventar.

Pokémetall effizient farmen

  • Normale Pokémetallbarren findet ihr in Höhlen und Felsregionen. Schmelzt zuerst alle Fragmente zu Barren, bevor ihr zum Center geht.
  • Seltene Pokémetallbarren farmt ihr am besten auf der Sky Dream Island, die ihr mit Drifloon und einer Puppe erreicht. Eine Reise pro Tag ist möglich.
  • Druckt mehrere Exemplare auf einmal, wenn ihr große Lebensraumprojekte plant. Ein einzelner Besuch am Drucker mit voller Barrenausstattung ist effizienter als viele einzelne Trips.

Was du sinnvoll kopieren solltest und was nicht

Der Drucker ist kein Allheilmittel. Gegenstände, die ihr früh im Spiel ohne großen Aufwand herstellen könnt, etwa einfaches Moos oder Basisblöcke, solltet ihr nicht mit Pokémetall drucken. Das verschwendet eine wertvolle Ressource. Sinnvoll eingesetzt werden sollte der Drucker für Items ohne bekanntes Rezept, für Gegenstände von Trauminseln und anderen Spielerinseln sowie für Items aus Events, die ihr verpasst habt oder noch verpassen werdet.

Besonderer Anwendungsfall: Event-Items

  • Beim Hoppspross-Event laufen bis 24. März zeitlich begrenzte Items um. Wer einen Freund hat, der diese Items besitzt, kann sie auf dessen Insel fotografieren und später per Drucker selbst herstellen, also auch nach Ende des Events.
  • Auf der Entwickler-Insel (Code PXQC G03S, Mysteriöse Brille vorausgesetzt) gibt es exklusive Gegenstände zum Fotografieren und Kopieren. Ein Besuch lohnt sich allein schon dafür.

Fazit

Der 3D-Drucker ist nach dem Pokémon-Center-Wiederaufbau eines der ersten wirklich mächtigen Werkzeuge in Pokémon Pokopia. Er gibt euch kreative Freiheit ohne Rezeptzwang und macht es möglich, Gegenstände von anderen Inseln dauerhaft in euer Spiel zu integrieren. Wer Pokémetall sinnvoll ansammelt, regelmäßig Trauminseln besucht und sein Referenzalbum gut pflegt, wird den Drucker als eine der wichtigsten Abkürzungen des gesamten Spiels kennenlernen.

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[dailygame.at] · 14.03.2026 · 13:35 Uhr
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