Physische Verkäufe sinken: Game-Key Cards stoßen weiter auf Ablehnung
Nintendo gerät wegen seiner Game-Key Cards (Softwareschlüssel-Karten) auf der Switch 2 zunehmend in die Kritik. Statt vollständiger Spiele auf Modul enthalten diese physischen Karten lediglich einen Download-Code.
Diese Praxis stößt bei Spielern auf Ablehnung, da sie das klassische Plug-and-Play-Erlebnis untergräbt und zusätzliche Internetverbindungen erfordert. Der Effekt zeigt sich im Handel: Die Verkaufszahlen entsprechender Drittanbieter-Spiele sinken, die Preise für Game-Key Cards fallen.
Cyberpunk 2077, eines der wenigen Switch 2-Spiele mit vollständigen Spieldaten auf dem Modul, verkauft sich dagegen sehr gut. Auch Sega setzt bei Sonic Racing: CrossWorlds wieder auf eine vollwertige Softwarekarte - ein Signal, dass Publisher auf Kundenkritik reagieren.
In Foren und Umfragen lehnt ein Großteil der Spieler Nintendos neue Strategie ab. Nintendo selbst zeigt sich gesprächsbereit und hatte in Japan kürzlich eine Umfrage zum Thema gestartet. Ob Nintendo seine Ausrichtung ändert, dürfte von der Auswertung der Daten und der Entwicklung der Verkaufszahlen abhängen.

