Osterstimmung an Nord- und Ostsee: Buchungslage deutet auf volle Kapazitäten hin
Die Vorbereitungen für die Osterfeiertage an Deutschlands Nord- und Ostseeküsten laufen auf Hochtouren, denn die hohen Buchungszahlen lassen auf ein prall gefülltes Osterwochenende schließen. Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) verkündet erfreut, dass die Nachfrage nach Unterkünften bereits jetzt beachtliche Höhen erreicht hat, was besonders ausgebuchte Urlaubsregionen wie Amrum, Helgoland und den Timmendorfer Strand betrifft. Die fast vollständige Auslastung von angekündigten 90 Prozent auf den Nordseeinseln und im Timmendorfer Strand deutet darauf hin, dass spontane Reisende womöglich leer ausgehen könnten.
Besonders bemerkenswert ist die Situation in St. Peter-Ording im Kreis Nordfriesland. Zwar hinken die Buchungszahlen zu Beginn des Aprils noch hinter dem Vorjahr hinterher, jedoch ist der Optimismus groß, dass bei anhaltend gutem Wetter die Nachfragen sprunghaft ansteigen werden. Auch an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins zeigen sich Touristiker größtenteils sehr zufrieden. Heiligenhafen meldet eine solide Auslastung von 75 Prozent, während Travemünde mit 90 Prozent nahezu ausgebucht ist. Lediglich in Lübeck und Timmendorfer Strand scheint noch Platz für einige spontane Gäste zu sein.
Ein ähnliches Bild zeigt sich an Niedersachsens Nordseeküste: Die Buchungsauslastung für die Osterferien pendelt sich ebenso zwischen 70 und 90 Prozent ein und spiegelt damit die Werte von 2023 wider. Wenngleich Mecklenburg-Vorpommern mit gemächlichem Tempo startet, lässt die Buchungslage auf einen Anstieg von 49 Prozent bis hin zu erwarteten 66 Prozent hoffen. Diese Entwicklung ist durchaus beeindruckend, bedenkt man, dass diese Zahlen bereits über dem Niveau des Vorjahres liegen.
Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Mecklenburg-Vorpommern, beschwört eine optimistische Prognose von 80 Prozent Auslastung herbei. Diese positiven Aussichten sind jedoch stark vom Wetter abhängig, das spontane Buchungen begünstigen könnte, und so hofft die Tourismusbranche auf einen sonnigen Frühling an den deutschen Küsten.

