Ölheizung auf Wärmepumpe umrüsten
Was es kostet und was Sie sparen
Hamburg, 20.03.2025 (PresseBox) - Ölheizung raus, Wärmepumpe rein: Da die Ölheizung ab 2045 verboten ist, liegt diese Überlegung nahe. Aber 20 Jahre sind noch eine lange Zeit. Ist nicht vielleicht der Kauf einer neuen, viel günstigeren Öl-Brennwertheizung sinnvoller? Wägen Sie die Vorteile und Nachteile, Kosten und Einsparpotenzial sorgsam gegeneinander ab.
Ölheizung umrüsten und auf lange Sicht Geld sparen
☛Ab dem Jahr 2045 ist das Heizen mit fossilen Brennstoffen nicht mehr zulässig.
☛Die Wärmepumpe kostet etwa 15.000 bis 40.000 Euro in Anschaffung und Installation. Aber der Staat fördert 30 bis 70 Prozent. Damit kostet eine neue Wärmepumpe, Stand 2025, kaum mehr als eine neue Öl-Brennwertheizung, für die es keine Förderung gibt.
☛Mit einer Wärmepumpe haben Sie, anders als bei der Ölheizung, die Möglichkeit, die Höhe Ihrer Heizkosten abzufedern. Da sie Strom für den Betrieb braucht, senkt zum Beispiel eine eigene PV-Anlage die Kosten deutlich. Mit einem zusätzlichen Stromspeicher sparen Sie 50 bis 75 Prozent der Heizkosten gegenüber einer Ölheizung.
☛Wenn Sie nun noch Ihre Wärmepumpe mit einem dynamischen Stromtarif verbinden, sparen Sie noch mehr.
☛Mit einer Wärmepumpe machen Sie sich unabhängig vom steigenden CO2-Preis, der auf den Ölpreis aufgeschlagen wird.
Ölheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Kosten
Ihre neue Wärmepumpe kostetinklusive Installation und Umsatzsteuer etwa zwischen 15.000 und 40.000 Euro. DasGerät selbstkostet laut Stiftung Warentestzwischen etwa 9.500 und 22.000 Euro. Dass die Preisspanne so groß ist, hat mehrere Gründe. Einer von ihnen ist die Leistung derWärmepumpe. Für ein Haus mit einer höheren Heizlast, etwa ein schlecht gedämmter Altbau, ist eine leistungsstärkere Wärmepumpe erforderlich als für ein Haus mit gutem Dämmstandard. Mehr Leistung ist teurer.
Ein weiterer wichtiger Preisfaktor: DieArt der Wärmepumpe. DieLuft-Wasser-Wärmepumpeist die günstigste, aber auch die mit der geringsten Effizienz. DieSole-Wasser-Wärmepumpeist teurer in der Anschaffung, aber dafür effizienter. DieWasser-Wasser-Wärmepumpekostet am meisten bei der Erstinvestition, bietet aber dafür die beste Effizienz.
Ein weiterer Kostenfaktor ist dieMarke. Wenn Sie eine Markenpräferenz für einen bekannten und großen Heizungshersteller haben, kann es sein, dass Sie tiefer in die Tasche greifen müssen als bei unbekannteren Namen.
In dem Gesamtpreis für den Heizungstauschinbegriffen sind Kosten für die Entsorgung der alten Ölheizung, die je nach Aufwand unterschiedlich hoch sind. Sie liegen etwa zwischen 800 und 2.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für Pufferspeicher und Warmwasserspeicher, die stark variieren können.
Aber:Sie erhalten30 bis 70 Prozent Förderungfür Kauf und Installation der Wärmepumpe.
IhrHeizungsmonteurmacht Ihnen aufgrund Ihrer Gegebenheiten ein individuelles Angebot.
☛ Erfahren Sie mehr über dieWärmepumpe-Kosten!
☛ Zum Vergleich:Wenn Sie zum Beispiel Ihren altenNiedertemperatur-Ölkessel gegen eine neue Öl-Brennwertheizung austauschen, müssen Sie inklusive Arbeiten mit etwa 15.000 Euro rechnen. Eine Förderung erhalten Sie allerdings nicht.
Heizung umrüsten von Öl auf Wärmepumpe und bis zu 70 Prozent Förderung kassieren
Vielleicht finden Sie die oben genannten Preise hoch. Aber keine Sorge: Diestaatliche Förderung federt die hohen Kosten deutlich ab. Mit derBundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)erhalten Sie für das Umrüsten Ihrer Ölheizung auf eine Wärmepumpehohe Fördergelder:
- Im Einfamilienhaus bezieht sich die Fördersumme auf maximal 30.000 Euro. Im Zweifamilienhaus bzw. mit Einliegerwohnung sind es 45.000 Euro. Alles darüber hinaus müssen Sie komplett aus eigener Tasche zahlen.
- 30 Prozent Grundförderung
- + 20 Prozent Geschwindigkeitsbonusbis 2028 (bei MFH: bezieht sich nur auf die selbstgenutzte Wohneinheit)
- + 5 Prozent optional, wenn Ihre Wärmepumpe ein umweltfreundliches Kältemittel, zum Beispiel Propan (R290) nutzt
- + 30 Prozent Einkommensbonus, wenn Ihr Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro im Jahr liegt.
- Die Fördersumme ist nach oben auf 70 Prozent gedeckelt.
In Zusammenarbeit mit Ihrem Heizungsbauer ist es einfach, an Ihre Fördersumme, den KfW-Zuschuss Nr. 458, zu kommen:
- Zunächst erstellt er Ihnen ein Angebot über den Umbau der Ölheizung auf eine Wärmepumpe.
- Dann schließen Sie den “Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung” ab. Mit ihm sind Sie auf der sicheren Seite, dass der Heizungsbauer erst dann kostenpflichtig mit dem Auftrag beginnt, wenn Sie Ihre Förderzusage haben.
- Damit Sie bei der KfW Ihre Förderung beantragen können, brauchen Sie von Ihrem Heizungsbauer eine Bestätigung zum Antrag (BzA). Das ist einfach eine Nummer.
☛ Erfahren Sie alles Weitere zurFörderung Ihrer Umrüstung von Öl auf Wärmepumpe bei der KfW!
☛ Sie erhalten die Förderung? Dann können Sie bei Bedarf zusätzlich für eine Zwischenfinanzierung denKredit 358 oder 359bei der KfW beantragen.
Sparen Sie bis 75 Prozent Heizkosten beim Wechsel von Öl zu Wärmepumpe
Das Beispielhaus ist ein Altbau-Einfamilienhaus und hat 120 qm Wohnfläche. Es hat eine Heizlast von 14,4 kW pro Jahr.
Ergebnis:
- In Ihremalten, ungedämmten Haussparen Sie mit Wärmepumpe und Wärmepumpenstrom im Jahr 2025gegenüber Ihrer alten Ölheizung rund 500 Euro an Heizkosten.
- Nutzen Siezusätzlich eine PV-Anlage, sparen Sie gegenüber der Ölheizung rund1.300 Euro an Heizkosten pro Jahr (30 Prozent).
- Nutzen Siezusätzlich eine PV-Anlage mit Stromspeicher, sparen Sie gegenüber der Ölheizung rund2.600 Euro an Heizkosten pro Jahr (80 Prozent).
Tipp:Wenn Sie IhreWärmepumpe mit dynamischem Stromtarifbetreiben, können Sie im Winter, wenn Ihre PV-Anlage wenig Solarstrom liefert, das günstige Überangebot an Windstrom nutzen.
Sie können IhreÖlheizung durch verschiedene Arten von Wärmepumpen ersetzen. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Elementen, aus denen die Wärmepumpe ihre regenerative Energie schöpft.
- Luft:DieLuft-Wasser-Wärmepumpenutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle. Diese Wärmepumpe lässt sich einfach installieren und es sind keine Bohrungen im Garten notwendig. DieJahresarbeitszahl (JAZ)beträgt etwa 3. Das heißt, sie macht mit einer kWh Strom etwa 3 kWh Heizwärme.
- Erde:Die Erdwärmepumpe oderSole-Wasser-Wärmepumpenutzt die Umwelt-Energie aus dem Erdreich zur Wärmegewinnung. Sie hat eine JAZ von etwa 4.
- Wasser:DieWasser-Wasser-Wärmepumpeoder Grundwasserwärmepumpe deckt ihren Wärmebedarf aus dem Grundwasser. Dieses Wärmepumpensystem hat mit 5 die höchste JAZ, ermöglicht also die größte Ersparnis. Dafür hat sie die höchsten Investitionskosten und die Installation ist aufwändig.
- Verbrauchen Sie Ihr Restöl oder verkaufen Sie es. Ansonsten könnte die Entsorgung noch teurer werden.
- Wechseln Sie rechtzeitig vor der Heizperiode, damit Sie es im Winter warm haben.
- Falls Sie noch keinePhotovoltaikanlagehaben, sollten Sie mit einer planen. Mit eigenem Solarstrom und Wärmepumpe heizen Sie viel günstiger.
- Schließen Sie einendynamischen Stromtarif* ab. Das Heizen mit Wärmepumpe, Photovoltaik und dynamischem Stromtarif ist die günstigste Möglichkeit. So holen Sie alles aus Ihrem Wechsel von Ölheizung zu Wärmepumpe heraus.
Wenn Ihr Haus einewirklich hohe Heizlasthat, können Sie einen Kompromiss zum kompletten Heizungstausch eingehen. Setzen Sie auf einekombinierte Heizung aus Ölheizung und Wärmepumpe, eineÖl-Hybridheizung.
In diesem Fallträgt die Wärmepumpe die Hauptlast. Sollte sie es mal nicht schaffen, die Spitzenlast abzudecken, springt die Öl-Heizung ein. Allerdings betreiben Sie somitzwei Heizungssysteme, das macht dieInvestition teuer. Zumal Sie für die notwendige Öl-Brennwertheizung keinerlei Förderung kriegen. Und Sie sind weiterhin zu einem Teil an ein fossiles Heizsystem und an die Lieferung von Heizöl gebunden.
☛Tipp:Überlegen und berechnen Sie, ob nichteher eine Sanierung mit verbesserterDämmungin Kombination mit einer Wärmepumpeinfrage kommt.
☛ Tipp: Mit Rabot und DAAhaben Sie die Möglichkeit, einbesonders günstiges Angebotfür einen dynamischen Stromtarif abzuschließen. Er ist vor allem auf den Betrieb gemeinsam mit einer PV-Anlage ausgelegt. Im DAA-Tarif sparen Sie für ein halbes Jahr die Servicegebühr und profitieren von weiteren Boni. Und in erster Linie sparen Sie durch die Vorteile, die Ihnen ein dynamischer Stromtarif bietet. Ebenso dynamisch ist der Vertrag gestaltet: Sie können monatlich kündigen.
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