NurExone Biologic stärkt US-Marktposition durch Teilnahme am BioFab Startup Lab
Die Ankündigung, dass NurExone Biologic in das BioFab Startup Lab des Advanced Regenerative Manufacturing Institute (ARMI) aufgenommen wurde, markiert einen bedeutenden Schritt in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens im Bereich der regenerativen Bioproduktion in den USA. Das BioFabUSA-Programm, gefördert durch die U.S. Economic Development Administration, zielt darauf ab, innovative Biotechnologien in den Industriemaßstab zu überführen.
Dr. Lior Shaltiel, CEO von NurExone, hebt hervor, dass die Einbeziehung in dieses Programm wesentliche Vorteile für die Herstellungskapazitäten des Unternehmens bieten könnte. Die starke betriebliche Infrastruktur und das Netzwerk von ARMI sollen dazu beitragen, den Produktionsprozess von GMP-konformen Exosomen deutlich zu optimieren. Mit der Tochtergesellschaft Exo-Top plant NurExone den Bau einer entsprechenden Produktionsstätte.
Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Biofabrikation, die als Brücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung agiert. Diese Technologien könnten eine neue Ära in der Medizin einleiten, die von exosomenbasierten Therapien geprägt ist, insbesondere bei zentralen Nervensystemschäden. Die Aufnahme in das ARMI-Programm könnte zu erheblichen Vorteilen auf dem US-Markt führen und strategische Partnerschaften sowie die Marktpräsenz von NurExone stärken.
Auch die Regulierungslandschaft sieht positiv aus: Mit dem Orphan-Drug-Designation für Produkte wie ExoPTEN ebnet sich der Weg für klinische Studien in den USA und Europa, mit dem Potenzial, bemerkenswerte Fortschritte in der Therapie von Rückenmarks- und Sehnervenverletzungen zu erzielen.

