Neue US-Sanktionen zielen auf Irans wirtschaftliche Achillesferse
Die US-Regierung verstärkt den Druck auf den Iran mit einer neuen Runde von Sanktionen, die insbesondere die finanziellen Kanäle der iranischen Revolutionsgarden ins Visier nehmen. Diese Maßnahme richtet sich gegen 22 Unternehmen, die in Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei ansässig sind und beschuldigt werden, am Verkauf iranischen Öls beteiligt zu sein. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, eine zentrale Finanzquelle auszutrocknen, die laut US-Finanzministerium zur Unterstützung des iranischen Waffenarsenals und dessen Verbreitung von Einfluss im Nahen Osten beiträgt.
Das Ministerium betonte, dass die vom Ölverkauf generierten Gelder dazu dienen, die Waffenprogramme des Iran und die Unterstützung von Stellvertretern und Partnern in der Region zu finanzieren. Seit langem sind Sanktionen gegen den Iran in Kraft, die in jüngster Vergangenheit nochmals verschärft wurden, um den wirtschaftlichen Druck auf die Regierung in Teheran zu erhöhen.
Im Zentrum der Vorwürfe stehen die Al-Kuds-Brigaden, die für verdeckte Operationen außerhalb der Landesgrenzen verantwortlich sind und ein integraler Bestandteil der mächtigen Revolutionsgarden darstellen. Diese haben sich als weit mehr als eine reine Militärorganisation in den letzten Jahrzehnten etabliert, mit signifikantem Einfluss auch in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen. Sie kontrollieren Beteiligungen an diversen Wirtschaftszweigen, darunter namentlich bekannte Hotelketten und Fluggesellschaften.

