Neue Maßnahmen erschweren Geschlechtsanpassungen bei Minderjährigen in den USA

Das US-Gesundheitsministerium hat weitreichende Maßnahmen angekündigt, um die Versorgung mit geschlechtsangleichenden Eingriffen für Kinder und Jugendliche einzuschränken. Diese neue Regelung bedeutet, dass Krankenhäuser, die Teil der staatlichen Krankenversicherungsprogramme Medicaid und Medicare sind, keine entsprechenden Operationen an Minderjährigen mehr durchführen dürfen, wenn sie weiterhin Leistungen über diese Programme abrechnen möchten. Medicaid richtet sich an Personen mit niedrigem Einkommen, während Medicare vorwiegend Senioren und Menschen mit Behinderungen unterstützt. Beide Programme sind für viele Kliniken unerlässlich, da sie einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen ausmachen. In einem zusätzlichen Schritt dürfen nun auch Bundesmittel von Medicaid nicht mehr für die Bereitstellung von Hormonen und chirurgische Eingriffe zur Geschlechtsangleichung verwendet werden. Schon zu Beginn seiner zweiten Amtszeit erließ US-Präsident Donald Trump ein Dekret, das die Finanzierung und Unterstützung derlei Operationen untersagte. Ziel dieser Maßnahmen ist es, künftig keine finanziellen Hilfen oder Förderungen mehr für solche medizinischen Eingriffe bei Minderjährigen bereitzustellen.

