Neue Eskalation im Ukraine-Konflikt trotz Verhandlungsversuchen
Russland hat erneut Drohnen- und Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet, obwohl Verhandlungen zur Beendigung des Kriegs im Gange sind. Nach Erkenntnissen der ukrainischen Luftwaffe kamen insgesamt 102 Kampfdrohnen und zwei Iskander-Raketen zum Einsatz. Obwohl 87 Drohnen abgefangen wurden, kam es dennoch zu Einschlägen in zehn verschiedenen Gebieten. Die Situation in der Hauptstadt Kiew bleibt angespannt. Infolge vorheriger russischer Angriffe konnte die Wärmezufuhr in viele der betroffenen Wohnblöcke zwar wiederhergestellt werden, dennoch sind 1.676 Wohnblöcke weiterhin ohne Heizung. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von weiterhin zweistelligen Minustemperaturen während der Nächte, was die Lage für die Bewohner zunehmend verschärft. Gleichzeitig meldet Russland ebenfalls Angriffe von ukrainischer Seite. Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden 52 Drohnen abgefangen. Der Gouverneur der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, berichtete von nächtlichem Raketenbeschuss, der zu Schäden an Energieanlagen führte, ohne genauere Details zu den Folgen zu geben. Die Region kämpft seit Wochen mit anhaltenden Problemen in der Energieversorgung, was die lokale Bevölkerung zusätzlich belastet.

