Investmentweek

Modernisierung der Bahnstrecken: Fortschritte trotz Herausforderungen

09. September 2025, 14:25 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Die Erneuerung der deutschen Bahnstrecken wird bis 2036 fortgesetzt, mit Sanierungen ab 2024. Trotz Streckensperrungen und Branchenkritik plant die Bahn eine stabile Infrastrukturverbesserung.

Die dringend benötigte Erneuerung der deutschen Bahnstrecken, die seit langem gefordert und als überfällig angesehen wird, wird bis in die 2030er Jahre andauern. In enger Zusammenarbeit mit der Bundesregierung hat die Deutsche Bahn nun eine aktualisierte Prioritätenliste für die Modernisierung von 42 zentralen Korridoren im Hochleistungsnetz veröffentlicht. Die letzte Strecke, die auf dieser Liste saniert werden soll, ist die Verbindung Flensburg-Hamburg, deren Modernisierungsarbeiten im Jahr 2036 abgeschlossen sein sollen.

Für das Jahr 2024 sind umfassende Sanierungen auf den Korridoren Hagen-Wuppertal-Köln, Nürnberg-Regensburg, Obertraubling-Passau sowie Troisdorf-Unkel/Unkel-Wiesbaden geplant. Im Jahr 2027 wird die Modernisierung auf den Strecken Rosenheim-Salzburg, Lehrte-Berlin, Bremerhaven-Bremen und Fulda-Hanau beginnen. Diese Bauarbeiten erfordern eine vollständige Sperrung der betreffenden Streckenabschnitte für etwa sechs Monate. Nach Beendigung der Bauarbeiten garantiert die Deutsche Bahn eine baufreie Zeit von mindestens fünf Jahren. Ursprünglich war vorgesehen, die Modernisierungsmaßnahmen bis 2031 abzuschließen. Der Startschuss für das umfassende Erneuerungsprojekt fiel jedoch bereits im Vorjahr auf der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim. Derzeit laufen Sanierungsprojekte auf den Strecken Hamburg-Berlin sowie Emmerich-Oberhausen.

Eine Herausforderung stellt die Kritik der Güterverkehrsbranche dar, die aufgrund der notwendigen Umleitungen während der Bauarbeiten mit zusätzlichen Belastungen konfrontiert ist. Nach intensiven Verhandlungen wurde im Juli ein überarbeitetes Planungskonzept verabschiedet, das in Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren entwickelt wurde. Wirtschaftsvertreter, wie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), loben zwar die erzielten Fortschritte, bemängeln jedoch das Fehlen durchdachter Umgehungsstrecken und kritisieren die starren Sperrkonzepte. Der Verband Mofair hebt die verbesserte terminliche Planbarkeit hervor, weist jedoch auf weiterhin bestehende offene Fragen hin. Die neu festgelegte Priorisierungsstrategie ab 2028 soll durch klare Zeitvorgaben transparent gestaltet sein, bietet allerdings nach wie vor Raum für Optimierungen.

Finanzen / Wirtschaft / Bahn / Infrastruktur / Verkehr
[InvestmentWeek] · 09.09.2025 · 14:25 Uhr
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