Merz drängt auf technologische Unabhängigkeit Europas
Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU treibt das Thema "technologische Souveränität" für Europa mit Nachdruck voran. Bei einer Rede in Saarbrücken kündigte er an, dass dies auch ein zentraler Punkt bei einem bevorstehenden deutsch-französischen Ministerratstreffen in Südfrankreich Ende August sein wird.
Merz betonte die Dringlichkeit, dass Europa in technologischen Angelegenheiten an Eigenständigkeit gewinnen müsse, was die jüngsten Ereignisse verdeutlicht hätten. Seinen Worten nach, kämen diese Erkenntnisse just zur rechten Zeit, nachdem er das renommierte Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa) besucht hatte. Dort lobte er die exzellente Forschungsarbeit, die auf Weltniveau angesiedelt sei.
In seiner Ansprache hob Merz hervor, dass Europa nicht nur in seiner Energiepolitik von russischem Gas zu abhängig gewesen sei, sondern auch in der Verteidigung und technologischen Entwicklung dringend Handlungsbedarf bestünde. Er mahnte eindrücklich davor, dieselben Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen und betonte, wie essentiell es sei, an der technologischen Autarkie zu arbeiten, um die Unabhängigkeit zu sichern.

