Mars erhält grünes Licht für Übernahme von Kellanova
Die EU-Kommission hat die beabsichtigte Übernahme des Snackherstellers Kellanova durch den US-amerikanischen Süßwarenriesen Mars genehmigt und sieht keine Notwendigkeit für Auflagen. Diese Entscheidung basiert auf der Einschätzung, dass der Zusammenschluss den europäischen Wettbewerb nicht maßgeblich beeinträchtigen wird. Brüssel hat explizit untersucht, ob die Fusion Mars eine signifikant stärkere Verhandlungsposition gegenüber dem Einzelhandel verschaffen könnte, was letztlich zu höheren Konsumentenpreisen führen würde. Die Untersuchung ergab jedoch, dass die zusätzlichen Produkte von Kellanova die Verhandlungsstärke von Mars in den Gesprächen mit Händlern nicht entscheidend beeinflussen. Somit können Verbraucher und Händler aufatmen, denn die Befürchtung einer Marktmonopolisierung in diesem Segment scheint unbegründet.
Mars bietet auf dem deutschen Markt ein breitgefächertes Portfolio an, das von beliebten Schokoladenriegeln wie Mars, Snickers und Bounty bis hin zu Kaugummisorten wie Airwaves und Wrigley's Extra reicht. Ferner umfasst das Sortiment Tiernahrung (Whiskas, Chappi) sowie Grundnahrungsmittel wie Ben's Original Reis und Mirácoli-Nudelgerichte. Kellanova hingegen bereichert Regale und Konsumentenherzen mit bekannten Marken wie Pringles und Kellogg's.

