Madonna di Campiglio: Ski-Erlebnis mit neuem Besucherlimit

Das renommierte Skigebiet Madonna di Campiglio setzt erstmals auf eine innovative Begrenzung der Besucherzahlen, um die Qualität des Skierlebnisses zu steigern. Durch eine Limitierung auf maximal 15.000 Tages-Skipässe während der Hauptferienwoche Ende Dezember bis Anfang Januar hoffen die Verantwortlichen, überfüllte Pisten zu vermeiden. Diese Initiative ist in Italien ein Novum und wurde von Alice Ravanelli, der Sprecherin der Bergbahnen, verkündet.
Die Regelung betrifft ausschließlich Tages- und Stundenskipässe, wodurch Inhaber von Saisonpässen oder Tickets für mehrtägige Aufenthalte unbeeinträchtigt bleiben. Vorabkäufe sind möglich, und auch eine flexible Liftkarte, die direkt über Kreditkartenabrechnungen funktioniert, ist von der Limitierung ausgeschlossen.
Das Ziel besteht darin, den Skigästen einen optimalen Service zu bieten und die Pistenqualität zu maximieren. Ravanelli betont, wie wichtig der Platz auf den Pisten für ein angenehmes, qualitativ hochwertiges Urlaubserlebnis ist. Diese Maßnahme trifft auf positives Echo, und bei erfolgreichem Verlauf ist eine Wiederholung zur Karnevalszeit geplant, um erneut den erwarteten Besucherstrom zu managen.
Madonna di Campiglio fasziniert durch seine atemberaubende Lage in den Dolomiten, eingebettet in die spektakuläre Kulisse des Brenta-Massivs. Das weitläufige Areal erstreckt sich über 155 Pistenkilometer und bietet fast 60 Seilbahnen und Lifte. Trotz bisher geringer Schneemengen sind nahezu alle Pisten geöffnet; man rechnet mit Neuschnee, während gesunkene Temperaturen auch die Produktion von Kunstschnee ermöglichen.

