Kreml verurteilt israelische Angriffe – betont Unvergleichbarkeit der Konflikte
Russlands Regierung hat sich erneut zu den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und den jüngsten Luftangriffen Israels auf den Iran geäußert. Wie Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass mitteilte, sieht Moskau keine Parallelen zwischen den beiden Konflikten.
Die Bombardierungen durch Israel gegen den Iran seien seiner Meinung nach absolut unprovoziert geschehen. Die Vorgeschichte der russischen "militärischen Spezialoperation" in der Ukraine sei jedoch allgemein bekannt und legitimiere das Vorgehen.
Israel begründet seine Angriffe mit der dringlichen Notwendigkeit, das als bedrohlich empfundene Atomwaffenprogramm des Iran zu verhindern. Die israelische Regierung sieht in diesem Programm eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit des Landes, zumal Teheran die Existenz Israels nicht anerkennt.
Ähnliche Bedrohungsanalysen liegen auch der russischen Invasion in der Ukraine zugrunde. Moskau bemängelt mögliche Nato-Beitrittspläne des Nachbarlandes und stellt sich als Schutzmacht für die russischsprachige Minderheit in der Ukraine dar.
Der überraschende Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 erfolgte trotz vorangegangener öffentlicher Dementis des Kremls zur Invasionsthematik.

