Kooperation statt Alleingänge: Pistorius fordert gemeinsamen Einsatz auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz eindringlich vor der Gefahr einer einseitigen Politik der USA gewarnt. In der gegenwärtigen globalen Landschaft der konkurrierenden Großmächte, betonte der SPD-Politiker, sei Erfolg nur durch gemeinsames Handeln erreichbar. Dabei stand für ihn außer Frage, dass internationale Organisationen nicht nur reformiert, sondern erneut mit Leben gefüllt werden müssten – ein Punkt, der bereits von US-Außenminister Marco Rubio hervorgehoben wurde.
Im Mittelpunkt seiner Aussage stand das Ziel, Frieden und Sicherheit fest zu verankern. In Anbetracht der neuen US-Verteidigungsstrategie zeigte sich Pistorius zwar realistisch und pragmatisch, forderte jedoch zugleich eine faire Verteilung der Lasten innerhalb der transatlantischen Partnerschaft.
Pistorius appellierte an Europa, mehr Verantwortung zu übernehmen, insbesondere durch die Führung bei der Bereitstellung konventioneller Streitkräfte und einem verstärkten Engagement in der eigenen Nachbarschaft. Gleichzeitig sollten die Vereinigten Staaten ihren strategischen Rückhalt weiter garantieren. Dabei hob er die Bedeutung der Verlässlichkeit der USA als Schlüssel zum Erfolg hervor.

