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Kanzler Merz prophezeit den blutigen Kollaps des Mullah-Regimes

13. Januar 2026, 13:00 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Kanzler Merz prophezeit den blutigen Kollaps des Mullah-Regimes
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Kanzler Merz sieht das Ende der Mullahs im Iran. Die Gewalt eskaliert, Hunderte Tote bei Protesten. Eine Analyse der Lage.
Bundeskanzler Merz sieht das iranische Regime am Ende, bedingt durch wachsende Unruhen und Gewalt.

Friedrich Merz verschwendet keine Zeit mit diplomatischen Relativierungen. Während seines Staatsbesuchs im indischen Bengaluru formulierte der Bundeskanzler eine Prognose, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten ist.

Das Urteil aus Berlin lautet: Die Tage der Islamischen Republik sind gezählt. Die Analyse stützt sich nicht auf Hoffnung, sondern auf die harte Realität der Straße.

Die Anwendung roher Gewalt signalisiert den ultimativen Kontrollverlust der Führung

Merz identifiziert die brutale Repression nicht als Stärke, sondern als finalen Schwächebeweis. Wer sich nur noch mit Waffengewalt an der Macht halten kann, hat seine politische Legitimation bereits vollständig eingebüßt.

„Dann ist es faktisch am Ende“, so die kühle Bilanz des CDU-Politikers. Er geht davon aus, dass die Weltöffentlichkeit aktuell Zeuge der letzten Wochen dieses Regimes wird.

Diese Einschätzung markiert eine Abkehr von der oft zögerlichen Haltung westlicher Diplomatie. Die Gewalt der iranischen Sicherheitskräfte verurteilte Merz bereits zuvor als unverhältnismäßig, doch nun spricht er dem System die Zukunftsfähigkeit ab.

Eine Wirtschaftskrise hat sich zum landesweiten Systemkonflikt ausgeweitet

Auslöser der aktuellen Unruhen waren ökonomische Missstände. Doch die Dynamik hat sich fundamental gewandelt. Was als Protest gegen die Wirtschaftskrise begann, ist längst ein Kampf um die politische Existenz des Staates.

Seit mehr als zwei Wochen dauern die Demonstrationen an. Sie beschränken sich nicht mehr auf einzelne Unruheherde, sondern haben eine landesweite Dimension erreicht.

Die Intensität der Ausschreitungen in den Städten zeigt, dass die Angstbarriere in der Bevölkerung gefallen ist. Der Sicherheitsapparat reagiert darauf mit einer Härte, die an Bürgerkriegszustände erinnert.

Unabhängige Beobachter melden Hunderte von Toten und Tausende Verhaftungen

Die Zahlen, die Menschenrechtsorganisationen aus dem Iran erreichen, sind alarmierend. Die Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) spricht von mindestens 648 Toten seit Ende Dezember.

Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA bestätigt diese Größenordnung. Unter den Opfern befinden sich demnach mindestens neun Kinder. Auch auf Seiten des Regimes gibt es Verluste: 133 Militär- und Polizeibeamte sollen getötet worden sein.

Andere Schätzungen zeichnen ein noch düstereres Bild und gehen von bis zu 6.000 Toten aus. Die Zahl der Festnahmen hat laut Berichten die Marke von 10.000 überschritten.

Die Informationsblockade erschwert die unabhängige Verifizierung der Gräueltaten

Das Regime versucht, das Ausmaß der Gewalt durch massive Internet- und Telekommunikationsblockaden zu verschleiern. Eine unabhängige Überprüfung der Opferzahlen ist daher kaum möglich.

Dennoch dringen genügend Informationen nach außen, um die Lagebewertung des Kanzlers zu stützen. Aktivisten berichten übereinstimmend von massiver Gewaltanwendung gegen friedliche Demonstranten.

Merz würdigte in Bengaluru ausdrücklich den Mut dieser Menschen. Ihr Einsatz für Freiheit sei ihr gutes Recht – ein Recht, das Teheran nur noch mit Kugeln beantwortet.

Finanzen / Global / Iran / Proteste / Menschenrechte / Außenpolitik / Unruhen
[InvestmentWeek] · 13.01.2026 · 13:00 Uhr
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