JPMorgan von Jamie Dimon akzeptiert Kryptowährungen: BTC und ETH als Kreditsicherheiten
Nach Jahren voller Kritik an Bitcoin und dem Rest des Kryptowährungsmarkts zeigt sich Jamie Dimon’s JPMorgan Chase & Co. gegenüber der Branche deutlich positiver. Der neueste Vorstoß wird es institutionellen Kunden Berichten zufolge erlauben, BTC und ETH als Sicherheiten für Kredite zu verwenden.
Der Bloomberg-Bericht deutet darauf hin, dass das krypto-bezogene Programm weltweit angeboten werden soll und sich auf einen Drittverwahrer zur Sicherung der Vermögenswerte stützen wird.
Erinnern wir uns daran, dass solche Spekulationen erstmals im vergangenen Sommer aufkamen, als die Financial Times enthüllte, dass das Vorhaben 2026 starten könnte. Diese Gerüchte wurden jedoch mit erheblichem Zweifel aufgenommen, vor allem angesichts von Dimons früherer ablehnender Haltung gegenüber der Branche.
Der CEO hat eine lange Geschichte darin, die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung zu kritisieren. Einige seiner farbenfrohsten Bezeichnungen umfassen zum Beispiel, Bitcoin als “dezentralisiertes Schneeballsystem” zu bezeichnen und zu behaupten, dass nur Kriminelle es nutzen.
Seine Haltung hat sich in den letzten Jahren jedoch abgeschwächt, insbesondere seit Donald Trumps Präsidentschaftswahlsieg Ende 2024 und der darauffolgenden regulatorischen Änderung im Land. Obwohl er skeptisch blieb, sagte Dimon, er würde das Recht der Menschen, Bitcoin zu kaufen, verteidigen.
JPMorgan ist längst nicht die erste große US-Bank, die in den Kryptowährungsbereich einsteigt. Morgan Stanley und BNY Mellon nehmen bereits seit langem aktiv teil, während andere ehemalige Kritiker wie Standard Chartered in den letzten Jahren allmählich ihre öffentliche Meinung geändert haben.

