Jobe Bellingham: Rückschlag für Dortmunds Newcomer
Aufregung beim BVB: Jobe Bellingham, der vielversprechende Mittelfeldspieler Borussia Dortmunds, wurde nach einem Vergang zu viel beim Spiel gegen den SC Freiburg für zwei Partien gesperrt. Der 20-Jährige muss somit sowohl das bevorstehende Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach als auch das erste Duell im neuen Jahr gegen Eintracht Frankfurt von der Tribüne aus verfolgen. Seine Rote Karte wegen einer Notbremse in der 53. Minute markierte einen Wendepunkt im Spiel, das letztlich 1:1 endete.
Trotz des ärgerlichen Ausgangs, bei dem Bellingham ungewollt zur tragischen Figur avancierte, fand Torhüter Gregor Kobel tröstende Worte für seinen Mannschaftskameraden und übernahm Verantwortung für die spielentscheidende Szene. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl äußerte sich verständnisvoll und hob hervor, dass solche Vorfälle im Fußball eben dazugehören.
Der junge Bellingham, der für rund 30 Millionen Euro vom AFC Sunderland zu Dortmund wechselte, stand bisher oft im Fokus. Doch noch bleibt der große Durchbruch aus – bis dato hat er lediglich fünf Ligaspiele von Anfang an bestritten. Die unausweichliche Abwesenheit beim prestigeträchtigen Borussen-Duell gegen Mönchengladbach ist ein weiterer Dämpfer.
Während Verteidiger Nico Schlotterbeck und andere Teammitglieder mit interner Kritik und einem bescheidenen 2:2 gegen FK Bodö/Glimt in der Champions League für Unruhe sorgten, zeigte die Mannschaft gegen Freiburg zunächst eine Reaktion. Dank eines Treffers von Ramy Bensebaini führte der BVB, bevor Lucas Hölers fulminanter Ausgleich das erhoffte Ergebnis verhinderte. Diese turbulenten Ereignisse offenbaren eine dringende Notwendigkeit, gegen Gladbach punktemäßig zu überzeugen, um die Stimmung wieder in ruhigere Gewässer zu lenken.

