Israels Militäroffensive: Verstärkter Einsatz im Gazastreifen angekündigt
Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir hat bei einem Treffen mit Reservisten eine intensivere militärische Präsenz im Gazastreifen bekannt gegeben. Mit dem Hinweis, dass bereits Bodenoperationen in zuvor unerforschte Gebiete unternommen werden, unterstrich Zamir die Entschlossenheit Israels, die Hamas in die Enge zu treiben. "Der Krieg wird nicht enden, bevor dieser Feind vollständig besiegt ist", stellte Zamir fest.
Die jüngste Mobilisierung umfasst zusätzliche Reservisten, nachdem bereits die Einberufung von 60.000 Reservisten zur Einnahme der Stadt Gaza angekündigt wurde. Dennoch regt sich Widerstand: Eine Gruppe von fast 400 Reservisten hat erklärt, einer möglichen Einberufung nicht nachzukommen. Aus ihrer Sicht sei es eine patriotische Pflicht, den "illegalen Krieg" der Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu zu verweigern. Sie betonen die Gefahren der geplanten Besetzung sowohl für Soldaten als auch für israelische Geiseln, die sich in der Gewalt der Hamas befinden.
Gleichzeitig betonte ein arabischsprachiger Militärsprecher die Notwendigkeit einer Evakuierung Gazas, kommuniziert über einen Beitrag auf der Plattform X. Im Süden des Gazastreifens bereite man sich bereits mit Zelten und einer Wasserleitung auf die Aufnahme der Bevölkerung vor.

