Innovationsschub bei VW: Der Vorstoß in das elektrische Einstiegssegment
Der Vorhang hebt sich für den VW-Konzern, der durch strategische Anpassungen und neue Modelle auf der IAA Mobility in München ins Rampenlicht tritt. Mit einem klaren Bekenntnis zur Elektromobilität bringt der Traditionshersteller vier neue E-Modelle von VW, Skoda und Cupra auf den Markt. Darunter befindet sich der markante ID. Polo, dessen Preisgestaltung bei moderaten knapp unter 25.000 Euro startet. Mit einem 'klaren Fokus auf die E-Mobilität' verspricht Konzernchef Oliver Blume eine spannende Wende hin zu günstigeren Modellen.
Obwohl die Fahrzeuge in München vorerst noch etwas getarnt gezeigt werden, plant VW die offizielle Präsentation des ID. Polo im Mai nächsten Jahres. Ein ambitioniertes Produktionsvorhaben sieht die Fertigung aller vier Modelle aus Kostengründen in Spanien vor. 2027 wartet VW mit einem weiteren Paukenschlag auf: das ID. Every1, ein erschwingliches E-Fahrzeug für rund 20.000 Euro, das in Portugal produziert wird.
Die neue Modellreihe ist entscheidend, um VWs Ambitionen im E-Sektor zu bekräftigen. Die Notwendigkeit eines gravierenden Elektro-Anteils im Gesamtportfolio ist nicht zuletzt durch die strengen EU-CO2-Vorgaben bedingt. Im laufenden Jahr stieg der E-Auto-Anteil bei VW auf elf Prozent an, während die Auslieferungen von Elektrofahrzeugen global um 47 Prozent zunahmen. Beindruckend ist vor allem der Erfolg auf dem europäischen Markt, wo VW mit einem Marktanteil von 28 Prozent die Spitzenposition behauptet.
Mit einer designtechnischen Rückkehr zu vertrauten Modellnamen hebt sich VW von der bisherigen Nummernlogik ab, wie Markenchef Thomas Schäfer betont: Fahrzeuge wie der ID. Polo und ID. Cross lassen erahnen, dass VW wieder verstärkt auf Namen statt Nummern setzt. Der ID. Polo, auf Basis der ID.2all-Studie, behält die Kompaktheit seines Verbrenner-Vorgängers bei und verspricht in der GTI-Variante mit 266 Elektro-PS eine überzeugende Performance.

