„Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe.“
Magdalena Böck im Interview: Wie Frauen bei der GFaI Forschung und Verantwortung gestalten

18. Februar 2026, 11:32 Uhr · Quelle: Pressebox
„Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe.“
Foto: Pressebox
Adalogic-Geschäftsführerin Magdalena Böck
Magdalena Böck teilt Einblicke in ihre Arbeit bei GFaI und betont die Bedeutung von Vielfalt in der angewandten Forschung.

Berlin, 18.02.2026 (PresseBox) - Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März rückt die Gesellschaft für angewandte Informatik (GFaI) Frauen in den Fokus, die Forschung in Berlin weiter voranbringen. Ob als Forscherinnen oder Führungskräfte – sie prägen mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer Perspektive die angewandte Forschung und den Wissenstransfer.

In unserer Interviewreihe geben Mitarbeiterinnen der GFaI Einblicke in das, was Forschung für sie persönlich bedeutet: Verantwortung übernehmen, im Team wirken, Dinge voranbringen. Sie erzählen, was ihnen im Alltag Zufriedenheit gibt und warum Sichtbarkeit und Vielfalt für die Wissenschaft unverzichtbar sind.

Im zweiten Interview: Magdalena Böck, Geschäftsführerin der GFaI Tochtergesellschaft Adalogic GmbH:

GFaI: Woran arbeitest du aktuell oder in den vergangenen Jahren bei der GFaI, und welchen Beitrag leistest du damit zur angewandten Forschung?

Magdalena Böck: In meiner Rolle als Geschäftsführerin der Adalogic GmbH – einer Transfergesellschaft der GFaI – arbeite ich vor allem daran, angewandte Forschung in die industrielle Praxis zu bringen. Das bedeutet: Ich übersetze Forschungsleistungen und technologische Lösungen so, dass sie für Unternehmen greifbar, verständlich und nutzbar werden.

Besonders im Fokus stehen dabei komplexe oder sehr spezifische Herausforderungen aus der Industrie – häufig aus dem Umfeld kleiner und mittlerer Unternehmen, die keine eigenen großen Entwicklungsabteilungen haben.

Mein Beitrag zur angewandten Forschung liegt damit im Brückenschlag: Ich sorge dafür, dass Forschung nicht im Projektbericht endet, sondern als konkrete Lösung dort ankommt, wo sie Wirkung entfaltet – im industriellen Alltag.

Was ist dir in deiner Rolle als Führungskraft besonders wichtig im Umgang mit deinem Team – (gerade im Forschungsumfeld)?

Im Forschungsumfeld arbeite ich mit Menschen zusammen, die eine enorme fachliche Tiefe mitbringen. Sie beschäftigen sich oft über lange Zeiträume hinweg mit hochkomplexen Fragestellungen, tüfteln an Details und geben sich nicht mit schnellen Antworten zufrieden. Diese Intensität braucht Raum – aber auch Orientierung.

Mir ist wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem Eigenverantwortung selbstverständlich ist und Vertrauen die Grundlage der Zusammenarbeit bildet. Gerade weil Forschung lange Zyklen und strukturelle Unsicherheiten mit sich bringt, braucht es Stabilität im Miteinander und Klarheit in der Rolle.

Meine persönliche Haltung ist dabei: Wenn die Menschen, mit denen ich arbeite, ihre Entscheidungen selbstbewusst treffen, Verantwortung übernehmen und nicht auf mich warten müssen – dann habe ich meine Aufgabe gut gemacht.

Was macht aus deiner Sicht die Arbeit bei der GFaI attraktiv – insbesondere für Frauen in der Forschung (und Verwaltung)?

Aus meiner Sicht ist die Arbeit bei der GFaI besonders attraktiv, weil man sehr viel Gestaltungsspielraum hat – fachlich wie organisatorisch. Gleichzeitig ist die Arbeit nah an realen Herausforderungen aus der Praxis: Forschung und Anwendung sind hier keine Gegensätze, sondern greifen direkt ineinander.

Gerade für Frauen ist außerdem entscheidend: Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe. In der Zusammenarbeit spielen weder Geschlecht noch Alter die zentrale Rolle, sondern Kompetenz und Eignung. Die Leitungsebene bewertet sehr bewusst nach Fähigkeiten – im Grunde wie ein „blind casting“.

Dazu kommt ein hohes Maß an Vertrauen und Wertschätzung. Wer Verantwortung übernehmen will, bekommt die Möglichkeit – und wird dabei ernst genommen.

Welches persönliche Statement oder welche Botschaft möchtest du (anlässlich des Internationalen Frauentags) jungen Frauen mit Interesse an Forschung und Wissenschaft mitgeben?

Warte nicht darauf, dass dir jemand Raum gibt – nimm ihn dir. Hab eine Meinung, sprich klar und steh für dich ein.

Und lass dir niemals einreden, dass Mathe, Technik oder Forschung nicht „für Frauen“ seien. Natürlich sind sie das.

Die Welt braucht mutige und kluge Frauen, die sichtbar sind –die Zukunft braucht genau eure Kompetenz.

Kommunikation / GFaI / Frauen in der Forschung / Angewandte Informatik / Internationaler Frauentag / Vielfalt / Wissenschaft
[pressebox.de] · 18.02.2026 · 11:32 Uhr
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