Hoher Besuch im Gazastreifen: US-Delegation erkundet Krisenzone
Eine hochrangige US-Delegation hat kürzlich den Gazastreifen besucht, begleitet von Israels Militär. Unter den prominenten Persönlichkeiten waren der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Admiral Brad Cooper vom US-Zentralkommando schloss sich ebenfalls dem Besuch an. Israels Militär veröffentlichte im Anschluss Fotos und Videos von der Visite, die besonderes internationales Interesse weckte. Der Gazastreifen bleibt ein stark gesichertes Gebiet, dessen Zugang ausschließlich durch Israel kontrolliert wird.
Die bestehende Blockade zu Land, Luft und See macht Besuche von hochrangigen Regierungsvertretern zu einer Rarität. Journalisten stoßen weiterhin auf erhebliche Hindernisse beim Versuch, unabhängig über die Lage vor Ort zu berichten, ein Dauerstreitpunkt zwischen Presseverbänden und den israelischen Behörden. Bereits im November 2023 hatte sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu selbst ein Bild von der Lage im Gazastreifen gemacht, kurz nachdem der Konflikt mit der Hamas eskaliert war.
Im Februar reihte sich EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola in die Liste der seltenen internationalen Besucher ein, als erste führende EU-Repräsentantin seit über einem Jahrzehnt.

