Hoffnungsträger am Himmel: Lufthansa begrüßt neuen Dreamliner mit Hindernissen
Die jüngste Ergänzung der Lufthansa-Flotte, die Boeing 787 'Frankfurt am Main', startet mit kleinen Startschwierigkeiten, bleibt jedoch ein großer Hoffnungsträger für die Airline. Spezialisiert mit der neuen 'Allegris'-Kabine, verspricht das Flugzeug sowohl erhöhten Komfort für die Passagiere als auch gesteigerte Gewinne für die Fluggesellschaft.
Dennoch warten die eigens für die Lufthansa entworfenen Sitze in der Business-Class noch immer auf die Genehmigung der US-Flugaufsicht FAA, was aktuell zu gesperrten Sitzreihen führt. Die wirtschaftlichen Herausforderungen, die weitere Verzögerungen mit sich bringen, unterstreichen die Dringlichkeit eines schnellen Lösungsansatzes, denn die lukrativen Business-Class-Tickets sind essentiell für die Rentabilität transkontinentaler Flüge.
Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr bleibt optimistisch und bezeichnet die neue Maschine trotz dieser Hürde als bedeutenden Schritt in der Flottenmodernisierung, der Milliardeninvestitionen in ein Premiumerlebnis am Frankfurter Standort symbolisiert. Mit ambitionierten Plänen plant die Lufthansa-Gruppe, durch die Integration von etwa 100 neuen Langstreckenflugzeugen, von denen fast die Hälfte in Frankfurt stationiert werden soll, ihre Position bis 2030 beträchtlich zu stärken.
Ein Einfluss der Lieferschwierigkeiten des US-Herstellers ist jedoch zu bemerken: Die Einführung der Boeing 777-X und auch der Dreamliner bleibt hinter den Erwartungen zurück. Aktuell sind nur sieben von insgesamt 41 bestellten Dreamlinern aktiv.
Unterdessen versichert Hessens Ministerpräsident Boris Rhein dem Konzern, im Rahmen der Taufe des neuen Flugzeugs, staatliche Unterstützung zur Senkung der Standortkosten. Er appelliert an die Bundesregierung, das im Koalitionsvertrag angekündigte Entlastungspaket schnell umzusetzen, um internationalen Wettbewerbsnachteilen wirksam zu begegnen.

