Hinrichtungsmoratorium im Iran: US-amerikanischer Druck zeigt Wirkung
Der Iran hat Berichten zufolge auf Druck der USA hin die geplante Hinrichtung von 800 Personen gestoppt. Dies geht aus Aussagen des Weißen Hauses hervor, obwohl keine genaueren Quellenangaben gemacht wurden. Präsident Donald Trump wurde angeblich von 'sehr wichtigen Quellen' darauf hingewiesen, dass Iran seine umstrittene Praxis aufgibt. Angesichts der jüngsten Proteste im Iran, bei denen Sicherheitskräfte tausende Teilnehmer töteten, sind die internationalen Spannungen spürbar gestiegen.
Die abgesagten Hinrichtungen waren ursprünglich für Mittwoch terminiert, wie Sprecherin Karoline Leavitt mitteilte. Präsident Trump verfolge die Entwicklungen und halte sich weiterhin alle Optionen offen, darunter auch ein mögliches militärisches Eingreifen, um Druck auf die Teheraner Regierung auszuüben.
An besagtem Mittwoch führte die Sperrung des iranischen Luftraums zu Spekulationen über einen möglichen US-geführten Luftangriff. Leavitt betonte jedoch, dass nur Trump selbst und eine kleine Gruppe von Beratern über konkrete Pläne informiert seien.
Die Nachrichtenplattform 'Axios' berichtet, dass Trump eine Entscheidung über einen möglichen Angriff auf den Iran verschiebt, während Beratungen mit Verbündeten stattfinden. Insbesondere Israels Premierminister Benjamin Netanjahu soll Trump um Aufschub gebeten haben, um dem Land Vorbereitungen für einen möglichen iranischen Gegenangriff zu ermöglichen. Auch die 'New York Times' bestätigt diesen Austausch zwischen Netanjahu und Trump, während Leavitt lediglich das Gespräch ohne inhaltliche Details bestätigte.

