Heftige Proteste gegen ICE-Operationen: Eine Nation reagiert
Die jüngsten Aktionen der Einwanderungsbehörde ICE in den USA haben landesweite Proteste hervorgerufen. Angetrieben von der strikten Abschiebepolitik der Trump-Regierung und jüngsten Vorfällen, gingen Bürger in zahlreichen Städten auf die Straße. Ein besonderer Fall hat dabei die Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Ein fünfjähriges Kind, das zusammen mit seinem Vater verhaftet und in eine texanische Einrichtung gebracht wurde, wurde nun auf gerichtliche Anordnung hin freigelassen. Ein Richter betonte, dass selbst bei einer möglichen Abschiebung humane Verfahren notwendig seien.
Der Fall enthüllt die ernüchternde Realität hinter den "täglichen Abschiebequoten", die das Gericht als schädlich für das Kindeswohl kritisierte. Diese Einsatztaktik, die von vermummten ICE-Beamten durchgeführt wird, stößt auf massiven Widerstand. Ebenso heizte der Tod der Demonstranten Renée Good und Alex Pretti, die bei Protesten gegen die ICE in Minneapolis von Beamten getötet wurden, die landesweite Empörung weiter an. Der Druck auf die US-Regierung wächst, besonders nach einem überraschenden Auftritt des Rockmusikers Bruce Springsteen, der in Minneapolis ein Lied mit dem Titel "Streets of Minneapolis" vortrug, das sich kritisch mit den umstrittenen Abschiebeaktionen auseinandersetzt.
Seine Performance verlieh den Protesten eine noch stärkere Stimme und rief dazu auf, gegen die „Privatarmee von König Trump“ vorzugehen. Gleichzeitig stoßen Forderungen, die ICE-Aktivitäten zu stoppen, in Minneapolis auf rechtliche Hürden. Die Anträge der Stadtregierung, die Razzien zu beenden, wurden abgelehnt, und das Verfahren wird weiter vor Gericht verhandelt. Die politische Szene zeigt sich angespannt: Der Streit über die ICE-Strategien belastet die Haushaltsverhandlungen.
Trotz eines kurzfristigen Kompromisses im Senat bleibt der Teil-Shutdown bestehen, da noch Ungewissheit über die Zustimmung des Repräsentantenhauses besteht. Die Demokraten fordern dringend Reformen, darunter das Verbot der Maskierung von ICE-Mitarbeitern und den Einsatz von Bodycams, um Transaktionen transparenter zu gestalten. Die Regierung von Ministerin Kristi Noem erhielt nur eine befristete Finanzierung, während Abgeordnete den Druck aufrechterhalten, zu umfassenden Reformen zu gelangen.

