Borussia Dortmund vor Abwehrtransfer? Verletzung von Mané sorgt für Last-Minute-Überlegungen
Die kürzlich erlittene Muskelverletzung des jungen Verteidigers Filippo Mané versetzt Borussia Dortmund in eine herausfordernde Lage. Trainer Niko Kovac geht davon aus, dass das Ausmaß der Verletzung des 20-jährigen Italieners, der im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim vorzeitig ausgewechselt werden musste, größer ist als ein einfacher Faserriss. Seiner Einschätzung nach könnte die Verletzung schwerwiegender sein, da Mané im Zweikampf mit Heidenheims Mathias Honsak zu Boden ging und nicht mehr weiterspielen konnte.
Angesichts dieser unerwarteten Situation haben Trainer Kovac und Sportdirektor Sebastian Kehl eingehende Überlegungen zu einem potenziellen Transfer eines weiteren Abwehrspielers angestellt. Dies müsste jedoch zeitnah geschehen, da die Transferfrist bereits am Montag endet. Kovac zeigt sich jedoch unentschlossen: "Stand jetzt würde ich sagen, wir brauchen keinen", hält sich jedoch die Möglichkeit offen, die Situation erneut zu überdenken, sollte ein sinnvoller Kandidat gefunden werden.
Sportdirektor Kehl bestätigt, dass die Verletzung von Mané einen gewissen Druck erzeugt hat, die Transferpläne möglicherweise doch zu ändern. "Ich werde heute sicher nochmal ein, zwei Telefonate führen", erklärt Kehl. Ohne die Verletzung wäre es unwahrscheinlich gewesen, dass der BVB auf dem Transfermarkt noch aktiv geworden wäre. Jetzt jedoch wird die Situation intern intensiv diskutiert.

