Borussia Dortmund rückt durch knappen Heimsieg näher an FC Bayern heran
Mit einem nervenaufreibenden 3:2-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim hat Borussia Dortmund ein klares Signal im Kampf um die Meisterschaft gesetzt und rückt dem FC Bayern München als ärgster Verfolger auf die Pelle. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands bewiesen die Dortmunder Nervenstärke und nutzten die Schwächeperioden der Münchener konsequent aus. Nationalspieler Nico Schlotterbeck zeigte sich nach dem Spiel kämpferisch und äußerte selbstbewusst den Meisterschaftsanspruch des Vereins. Ein solcher Sieg, auch wenn er gegen den Tabellenletzten errungen wurde, nährt die Ambitionen der Dortmunder auf den Titel.
Auffällig war dabei der Beitrag von Stürmer Serhou Guirassy, der trotz seiner zuletzt schwächelnden Form einen entscheidenden Doppelpack erzielte und somit maßgeblich zum Sieg der Westfalen beitrug. Dabei fiel auch ein Elfmeter ins Gewicht, den Guirassy als Gelegenheit zur Wiedergutmachung für seinen schwachen Saisonstart nutzte, nachdem Schlotterbeck ihm die Verantwortung überließ. Doch es war nicht alles Zuckerschlecken für den BVB: Erst nach dem geglückten Treffer zum 2:2 durch den Handelfmeter entwickelte sich das Spiel zu einem Schlagabtausch, aus dem der BVB letztlich siegreich hervorging. Lediglich ein weiterer Foulelfmeter, verschossen von Guirassy, blieb ungenutzt.
Der Sieg wirkt umso wertvoller angesichts des Patzers der Bayern, die gegen den FC Augsburg unterlagen und beim HSV nicht über ein Unentschieden hinauskamen. Durch diesen Umstand und mit nunmehr 45 Punkten aus 20 Spielen rückt Borussia Dortmund auf nur noch sechs Punkte an den Spitzenreiter heran und ist weiterhin das einzige Bundesliga-Team, das seit Langem ungeschlagen ist. Der Einsatzwille und die Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte dürften den Dortmundern zusätzlichen Auftrieb im Titelkampf geben.

