Goldene Zeiten für Deutschlands Bahnrad-Elite bei Europameisterschaften in Konya
Der Auftakt der Bahnrad-Europameisterschaften in Konya war ein voller Erfolg für die deutschen Athletinnen und Athleten. Im Mittelpunkt des Geschehens stand das beeindruckende Gold im Teamsprint der Damen. Pauline Grabosch, Lea Sophie Friedrich und Clara Schneider sicherten sich in einem packenden Finale gegen das britische Team den Sieg, wobei der Vorsprung nur drei Tausendstel betrug. Bundestrainer Jan van Eijden lobte die ausgezeichnete Harmonie des Trios, die maßgeblich zum Gewinn der Goldmedaille beitrug.
Ein weiterer Höhepunkt des ersten Wettkampftages war Lena Charlotte Reißners überraschender Gewinn der Bronzemedaille im Scratch-Rennen. Nach einer erkältungsbedingten durchwachsenen Vorbereitung war ihre Freude über diesen Erfolg umso größer. Kurz darauf glänzte Tim Torn Teutenberg mit einer Silbermedaille im Ausscheidungsfahren, womit er seine beeindruckende Medaillensammlung weiter ausbaute.
Teutenberg plant, am Schlusstag der Meisterschaften gemeinsam mit Roger Kluge im Madison nach einer weiteren Medaille zu greifen. Der Teamsprint der Männer endete für Maximilian Dörnbach, Nik Schröter und Luca Spiegel auf dem fünften Platz, während Frankreich die Goldmedaille holte.
Hoffnungsvoll blickt der deutsche Frauen-Vierer auf einen weiteren Triumph: Im 4000-Meter-Mannschaftszeitfahren erzielten Mieke Kröger, Lisa Klein, Laura Süßemilch und Franziska Brauße die schnellste Zeit und sind somit auf bestem Kurs, eine Medaille zu gewinnen. Die Entscheidung fällt am Montag. Für den Männer-Vierer gilt es hingegen, sich noch zu steigern, um die Podestplätze zu erreichen. Felix Groß, Benjamin Boos, Max-David Briese und Ben-Felix Jochum lagen in ihrer Qualifikation hinter dem dänischen Team auf Platz fünf.

