Grüne Ideen für eine lebhafte Wohnung

Viele Menschen scheuen sich davor, ihre Wohnung mit Pflanzen auszustatten. Immerhin kann es passieren, dass diese nicht lange überleben und schon nach nur wenigen Wochen wieder eingehen. Der Aufwand der Pflege wird dabei gerne unterschätzt. Doch dabei sind Pflanzen eine wunderbare Möglichkeit, dem Eigenheim etwas mehr Grün zu verschaffen. Für eine grüne Wohnung müssen es jedoch nicht immer nur langweilige Topfpflanzen sein, es gibt viele weitere Möglichkeiten, dem eigenen Zuhause natürlichen Charme zu verleihen. Dazu gehört übrigens auch ein stets steigendes Bewusstsein für die Umwelt, worauf wir ebenfalls eingehen möchten.
Wände auskleiden
Wände werden bei der Dekoration gerne übersehen, dabei bilden sie wunderbare Leinwände für den Umgang mit Pflanzen oder allgemeinen grünen Motiven, die sich in jeder Wohnung perfekt unterbringen lassen. Eine große Mooswand von Kunstheckeguenstig ist zum Beispiel eine tolle Möglichkeit, eine sonst eher kahle Wand in einen grünen Garten zu verwandeln. Das sieht nicht nur schick aus, sondern dämpft gleichzeitig auch den Hall im Raum.
Sie können aber auch auf echte Kletterpflanzen zurückgreifen, denn diese funktionieren auch drinnen und nicht nur draußen auf der Terrasse. Damit lassen sich wunderschöne Muster in den Wohnbereich einarbeiten - und das auf ganz natürliche Art und Weise.
Hängende Pflanzen nutzen
Wo wir gerade schon einmal bei vertikalen Gärten sind, gibt es auch hängende Pflanzen. Diese werden ebenfalls gerne vernachlässigt, sind aber eine tolle Alternative zu herkömmlichen Topfpflanzen, die sich einfach nur hinstellen lassen. Mit Hängepflanzen haben Sie in allen vier Dimensionen deutlich mehr Spielraum und können den Pflanzen sozusagen freien Lauf lassen. Perfekt für hohe Decken und sonst eher langweilige Ecken im Raum.
Eigener Kräutergarten
Selbstversorgung fängt in den eigenen vier Wänden an. Bereits ein kleiner Kräutergarten in der Küche oder auf dem Balkon kann auf lange Sicht wichtige Euro sparen. Und das Beste ist, dass Sie genau wissen, woher Ihre Zutaten fürs Kochen kommen. Vielleicht finden Sie ja auch das ein oder andere Rezept, das Sie mit Ihren neuen Kräutern ausprobieren können? Ein kleiner Kräutergarten ist perfekt für einen Start in ein grüneres Leben geeignet.
Für Nachhaltigkeit sorgen
Organische Materialien nutzen
Zimmerpflanzen sind von Natur schon nachhaltig, aber beim Zubehör lässt sich auch einiges herausholen. Achten Sie zum Beispiel auf die Herkunft der Erde oder des Düngers, den Sie für den Topf verwenden. Damit werden Pestizide und andere Schadstoffe vermieden. Und der Topf selbst sollte am besten auch aus nachhaltigem Material sein; Plastik ist also keine gute Option.
Viel natürliches Licht
Natürliches Sonnenlicht ist einer der wichtigsten Aspekte für die Pflanzen, aber kann auch gleichzeitig eine Menge Strom sparen. Versuchen Sie daher also, so viel Sonne wie möglich ins Zimmer zu lassen und damit sowohl den Pflanzen als auch Ihnen die wichtigsten Nährstoffe bereitzustellen. Ein guter Trick ist zum Beispiel, Licht mit Spiegeln im Raum zu verteilen.
Recycelte Kunstpflanzen
Wer sich keine echten Pflanzen zutraut, der sollte zumindest beim Kauf von Kunstpflanzen auf die Nutzung von recyceltem Plastik schauen. Hier gibt es mittlerweile viele Anbieter zu finden, die umweltfreundlich und nachhaltig agieren. Und mit einer richtigen Entsorgung tragen Sie hoffentlich auch dazu bei, dass nichts verschwendet wird.

