Grand Theft Auto Online generiert 1,3 Millionen Dollar täglich: Gehackte Daten enthüllen Rockstars Geldregen
Grand Theft Auto Online ist eine Geldmaschine! Daten aus einem Sicherheitsleck bei Rockstar Games zeigen, dass die Online-Version des Blockbusters täglich etwa 1,3 Millionen Dollar (etwa 1,2 Millionen Euro) für den Publisher generiert – das sind umgerechnet rund 500 Millionen Dollar pro Jahr. Die Hacker-Gruppe ShinyHunters leakte die brisanten Finanzzahlen nach einem erfolgreich durchgeführten Cyberangriff, während Rockstar Games gleichzeitig bestätigt, dass „begrenzte Mengen nicht-materieller Unternehmensinfos“ kompromittiert wurden. Die durchgesickerten Zahlen werfen auch ein schonungsloses Licht auf Red Dead Online – und erklären möglicherweise, warum Rockstar das Western-Online-Abenteuer praktisch vernachlässigt hat.
Die brutalen Zahlen: GTA Online dominiert, Red Dead Online verblasst
Die Finanzberichte offenbaren ein krasses Ungleichgewicht im Rockstar-Portfolio. Grand Theft Auto Online erwirtschaftet wöchentlich etwa 9,5 Millionen Dollar, während Red Dead Online gerade mal 507.000 Dollar pro Woche generiert – rund 19 Mal weniger. Für den Zeitraum Juni 2024 bis April 2026 verdiente Red Dead Online durchschnittlich 26,4 Millionen Dollar pro Jahr, während GTA Online im gleichen Zeitfenster etwa 498,8 Millionen Dollar einspielte. Das ist nicht nur ein marginaler Unterschied – das ist eine existenzielle Diskrepanz. Die Zahlen erklären sofort, warum Rockstar GTA Online bevorzugt und Red Dead Online mit minimalen Updates abspeist. Ressourcen fließen dahin, wo die Rendite höher ausfällt, ein kommerzielles Kalkül, das in der Gaming-Industrie gnadenlos rational ist.
Plattform-Dominanz: PS5 führt die Geldrally an
Die geleakten Daten offenbaren auch, welche Plattformen Rockstar am meisten Umsatz bringen. Die PS5-Version von GTA Online führt mit etwa 3,4 Millionen wöchentlichen aktiven Spielern an und generiert rund 4,4 Millionen Dollar pro Woche. PS4 folgt mit 1,8 Millionen Spielern und 973.000 Dollar wöchentlich. Xbox Series X/S bringt 1,1 Millionen Spieler und etwa 1,8 Millionen Dollar, Xbox One hat immer noch knapp eine Million aktive Spieler und generiert 918.000 Dollar. PC landetet mit nur 894.621 Spielern deutlich hinten, erwirtschaftet aber immerhin 264.000 Dollar pro Woche. Der PC-Rückgang erklärt sich durch die Präsenz von Mods und Custom Servern – Spieler nutzen modifizierte Versionen statt Rockstars Shark Cards zu kaufen. Das ist der Preis für fehlende Anti-Cheat-Kontrolle in einer Community, die Modifikationen über Monetisierung bevorzugt.
GTA 6 und die strategische Ruhe vor dem Sturm
Während diese Zahlen die Gaming-Welt schockieren, bereitet sich Rockstar auf den GTA 6 Release am 19. November 2026 vor. Die Entwicklungskosten sollen die 2-Milliarden-Dollar-Marke überschritten haben, was GTA 6 zum möglicherweise teuersten Spiel aller Zeiten macht. Rockstar reagierte auf den Hack gelassen und gab an, dass dies „keinen Einfluss auf die Organisation oder die Spieler“ habe. Die gelockten Finanzdaten werden jedoch die Diskussionen über Monetisierungsstrategien, Plattform-Prioritäten und die Rentabilität von Live-Service-Games anheizen. Die Zahlen verdeutlichen, warum GTA Online weiterhin auf Sparflame läuft – es ist ein selbstlaufer, der Geldströme generiert, ohne dass massive neue Features nötig sind. Red Dead Online bleibt derweil das Mahnmal einer guten Idee mit schlechterer Monetisierungsstrategie.


