Gold im Aufwind: Die junge Generation setzt auf das Edelmetall
In der aktuellen globalen Lage, geprägt von geopolitischen Spannungen und der dynamischen Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, steigt das Interesse an stabilen Anlageformen. Besonders die junge Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen in Deutschland zeigt ein wachsendes Vertrauen in Gold als verlässliche Investition. In einer Untersuchung der Deutsche Börse Commodities, dem "Anlage-Barometer 2025", wird deutlich, dass bei dieser Altersgruppe Gold die bevorzugte Anlageklasse ist. Über die Hälfte der jungen Investoren zieht derzeit in Betracht, in das gelbe Metall zu investieren.
Tatsächlich zeigt die Studie alarmierende Unsicherheitsgefühle: Rund 67 Prozent der Befragten äußern Sorgen über ihr Vermögen im Kontext von militärischen Auseinandersetzungen und den Auswirkungen der US-Zollpolitik. Diese Verunsicherung spiegelt sich in der Beliebtheit wertstabiles Anlagen wider, wobei erstmalig seit drei Jahren Gold es wieder in die Top 3 der Investments schafft.
Insgesamt ziehen 27 Prozent der Befragten Gold als Anlagemittel vor, wohingegen Immobilien und Aktien an Bedeutung verlieren. Interessanterweise rangiert Gold bei der Frage nach dem vertrauenswürdigsten Investment gleichauf mit Fonds/ETFs – ein Zeichen für den Ruf von Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten.
Besonders auffällig ist das Engagement der jungen Menschen, die das Edelmetall mit Nachhaltigkeitsaspekten verknüpfen. Für fast die Hälfte der 25- bis 29-Jährigen hat Gold Relevanz für die Altersvorsorge und bietet eine stabile Basis zur Vermögensentwicklung.
Nach Einschätzung von Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities, zeigt sich ein bemerkenswerter Trend hin zu Gold, dessen Wert in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Die Möglichkeit, über Produkte wie Xetra-Gold kostengünstig und effizient in das Edelmetall zu investieren, dürfte das Interesse weiter anfachen.
Die Studie, durchgeführt von dem Meinungsforschungsinstitut Verian, befragte im Zeitraum vom 20. bis 28. November 2025 insgesamt 1.023 Personen, was ein umfassendes Bild der derzeitigen Anlagepräferenzen bietet.

