Fumito Ueda nennt Spielmechaniken überholt und lobt To a T für konzeptuelle Herangehensweise

Fumito Ueda, der Schöpfer von ICO und Shadow of the Colossus, hat das neue Spiel To a T (PS5, Xbox Series, PC) des Katamari Damacy-Machers Keita Takahashi gelobt - nicht etwa wegen innovativer Spielmechaniken, sondern gerade wegen deren Abwesenheit.
In einem Gespräch mit dem japanischen Magazin Denfaminicogamer würdigte Ueda das Konzept des Spiels als Zeichen einer Zeitenwende: "Die Ära der Gameplay-Mechaniken ist vorbei", so der Entwickler.
Takahashis Indie-Studio Uvula veröffentlichte To a T am 28.05.25 Das Puzzle-Abenteuer erzählt die Coming-of-Age-Geschichte eines Jungen, der physisch in einer starren T-Pose gefangen ist - eine ungewöhnliche Prämisse, die kaum klassische Spielmechaniken einsetzt. Für Ueda ist das kein Nachteil, sondern ein Fortschritt: Statt technischer Neuerungen sollten Spiele heute durch Atmosphäre, künstlerische Gestaltung und erzählerische Tiefe überzeugen.
Diese Haltung ist nicht neu: Bereits in ICO setzte Ueda weniger auf komfortable Steuerung als auf symbolische Bildsprache und emotionale Dichte. Seine Philosophie findet auch bei anderen Branchengrößen wie Yoko Taro (NieR: Automata) Anerkennung: To a T sei für ihn ein gelungenes Beispiel für diesen Ansatz, ein Spiel, das mit einem eigenen künstlerischen Ausdruck überzeugt und bewusst auf konventionelle Spielregeln verzichtet.

