Frontbericht aus Donezk: Ukrainischer Präsident schildert bedrohliche Lage

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die Situation an der Frontlinie im Osten des Landes als äußerst prekär. Besonders in den Gebieten um Kramatorsk, Kurachowe und Pokrowsk verzeichne die Ostukraine eine intensive Kampfdichte. In seiner Videoansprache, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, berichtete er von bedeutsamen Erfolgen der ukrainischen Streitkräfte in der Region Charkiw. Nach einem Austausch mit der ukrainischen Militärführung sei die Vernichtung feindlicher Einheiten spürbar.

Im Hinblick auf das internationale Engagement informierte Selenskyj über eine jüngste Besprechung im sogenannten Ramstein-Format, angeführt von den Vereinigten Staaten. Er teilte mit, dass er die Dringlichkeit des Bedarfs an Flugabwehrsystemen, gepanzerten Fahrzeugen und Artilleriemunition unterstrichen habe. Selenskyj äußerte seine Dankbarkeit gegenüber allen Staaten und Partnern, die Unterstützung leisten, betonte jedoch, dass die erforderlichen Mittel zur offensiven Verteidigung in den kommenden Wochen benötigt würden und nicht zu einem späteren Zeitpunkt im Sommer.

Im Rahmen seines Besuchs in Kiew traf der Präsident auch die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock, wobei er der Bundesrepublik für ihre Unterstützung dankte. Selenskyj hob hervor, dass Deutschland ein Schlüsselpartner für die Ukraine sei, sowohl im Sicherheitsbereich als auch in politischer und europäischer Integration. Er verwies darauf, dass Deutschland die Notwendigkeit eines Beginns von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine im Junge erkennt, ein Entschluss jedoch noch aussteht und erst nach den Europawahlen im Juni erwartet wird.

Darüber hinaus sprach Selenskyj von einem "diplomatischen Marathon" mit internationalen Verhandlungen und der Vorbereitung des für Mitte Juni angesetzten Friedensgipfels in der Schweiz. Dort plant der ukrainische Präsident, den Grundstein für einen gerechten Frieden mit Russland zu legen. Seine Friedensformel beinhaltet primär den Rückzug russischer Truppen aus den besetzten Gebieten. Russland, der Initiator des Krieges seit dem 24. Februar 2022, wurde zu dem Gipfel nicht eingeladen und hat die Friedensvorschläge als unrealistisch kritisiert. (eulerpool-AFX)

Politics
[Eulerpool News] · 21.05.2024 · 21:59 Uhr
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