Front Mission 3: Remake ersetzt Originalgrafiken durch generative KI
Front Mission 3: Remake, entwickelt von Megapixel Studio und vertrieben durch Forever Entertainment, setzt offenbar in großem Umfang auf generative KI, um die Original-2D-Grafiken zu ersetzen oder zu überarbeiten.
Erste Vergleiche zeigen deutliche grafische Abweichungen: Verzerrte Hände, unnatürliche Schattenwürfe und irritierende Bildkompositionen sorgen bei Fans für Unverständnis. Teilweise wurden komplett neue Bildelemente hinzugefügt, die sich optisch nicht in den Stil des Originals einfügen.
Die Kritik fällt umso schärfer aus, da die Original-Version bei Genrefans als stilistisch markant und atmosphärisch dicht gilt. Besonders in sozialen Netzwerken werden die KI-Eingriffe als "schlechtestmögliches Ergebnis" bezeichnet. Bereits die Vorgänger-Remakes von Front Mission 1 und 2 hatten mit technischen Problemen, schwacher Lokalisierung und fragwürdigen Designentscheidungen zu kämpfen.
Der jetzt eingeschlagene Weg verstärkt die Zweifel an der Sorgfalt, mit der die Remakes historisch bedeutsamer Spielereihen umgesetzt werden; eine offizielle Stellungnahme seitens des Publishers steht bislang aus.
Front Mission 3: Remake bringt das Taktik-RPG von SquareSoft für PlayStation 1 in neuem Gewand zurück und verknüpft klassische Rundenstrategie mit einem dichten, politisch aufgeladenen Zukunftsszenario. Im Zentrum steht Kazuki Takemura, der gemeinsam mit seinem Freund Ryogo ungewollt in eine militärische Intrige gerät. Eine frühe Entscheidung spaltet den Verlauf der Handlung in zwei völlig unterschiedliche Erzählstränge - beide geprägt von geopolitischer Spannung, Konzernverschwörungen und moralischen Fragen rund um militärische Technologien.
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