Fortschritt im Schutz der Nato-Ostflanke: Neue Entwicklungen bei der Panzerbrigade 45
Verteidigungsminister Boris Pistorius äußerte sich optimistisch über die zügigen Fortschritte bei der Stationierung der Panzerbrigade 45, die einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Nato-Ostflanke in Litauen leisten soll. Die Brigade soll in den kommenden Monaten signifikant wachsen, erklärte der Minister im Rahmen des Antrittsbesuchs von Robertas Kaunas, dem neu ernannten litauischen Verteidigungsminister, der kürzlich in Berlin stattfand.
Aktuell sind rund 500 Mitglieder der Brigade dauerhaft in Litauen stationiert. In dieser Woche erfolgt die formale Unterstellung zweier Kampftruppenbataillone, des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach und des Panzerbataillons 203 aus Augustdorf, unter das Kommando der Brigade. Ihre tatsächliche Stationierung in Litauen setzt voraus, dass das Land die entsprechende Infrastruktur bereitstellt, ein Vorhaben, das Kaunas bis Ende 2027 gewährleisten möchte.
Im Februar wird die multinationale Battle Group, die bereits in Litauen aktiv ist, der Panzerbrigade 45 angegliedert. Pistorius betonte die Einhaltung des Zeitplans und die kontinuierliche Übungstätigkeit vor Ort. Insbesondere das Jahr 2026 verspricht ein Jahr intensiver, auch durch deutsche Kräfte unterstützter, Übungen zu werden.

